USA schwört Israel gegen den Iran ein:
Außenministerin sieht in Teheran Bedrohung
- Clinton: "Zwei-Staatenlösung im Interesse Israels"
- Trifft Amtskollegin und Verteidigungsminister

·Israel: Fortsetzung der Friedensgepräche
Likud-Chef Netanyahu will
Dialog mit Palästinensern
·Solana mahnt Israel
Verträge einzuhalten
Netanyahu will Gespräche
mit Palästinenser kippen
·Rund 3,6 Milliarden
Euro für Palästinenser
Geberkonferenz sammelt für Gaza-Wiederaufbau
Die USA und Israel sind sich nach den Worten von US-Außenministerin Clinton darin einig, dass der Iran an einer atomaren Aufrüstung gehindert werden müsse. "Wir werden alles tun, um den Iran daran zu hindern, nukleare Waffen zu erhalten", sagte Clinton am Dienstag in Jerusalem. "Der Iran ist nicht nur ein Problem Israels, sondern eine globale Bedrohung", so die israelische Außenministerin Livni.
Arabische Staaten fürchteten auch, der Iran wolle ihre Regierungen untergraben. "Es ist eine extreme religiöse Ideologie, die uns unserer Rechte berauben will", sagte Livni. Die Zeit dränge und die bisherigen Sanktionen gegen den Iran zeigten nicht ausreichend Wirkung.
Fundamentales Bündnis
Clinton bekräftigte das "fundamentale Bündnis" der USA mit Israel: "Die USA haben das israelische Volk immer unterstützt und werden dies weiterhin tun". Sie freue sich auf die Zusammenarbeit mit der künftigen Regierung, mit deren Bildung Likud-Chef Netanyahu beauftragt worden ist. Dies bedeute nicht, dass gute Freunde auch divergierende Meinungen haben könnten. Sie nannte eine von Netanyahu bisher abgelehnte Zwei-Staaten-Lösung "unausweichlich".
Lösung im Interesse Israels
"Schrittweise Fortschritte in Richtung einer Zwei-Staaten-Lösung sind in Israels Interesse", so die US-Außenministerin. Auch Livni betonte, eine solche Lösung sei keine Konzession an die USA oder an die Palästinenser, sondern im Interesse Israels als jüdischer und demokratischer Staat.
Am Wochenende hatte Netanyahu Koalitionsverhandlungen mit Livnis Kadima-Partei für gescheitert erklärt. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit eines Bündnisses der rechten Parteien, was Bemühungen um einen Frieden mit den Palästinensern erschweren dürfte.
(apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat
