"Globale Lösungen für globale Probleme": Brown und Obama suchen Weg aus der Krise
- Britischer Premier erster europäischer Staatsgast
- Globaler New Deal für Stabilisierung der Märkte

Vor dem Hintergrund der Krisenstimmung an den Weltfinanzmärkten haben US-Präsident Obama und der britische Premierminister Brown ihr Vorgehen in der Wirtschaftskrise abgestimmt. Brown, der als erster europäischer Staatsmann von Obama im Weißen Haus empfangen wurde, schlug einen "globalen New Deal" zur Stabilisierung der Märkte vor. Obama stimmte die Bürger auf eine längere Krise ein.
Brown regte bei dem Gespräch ein abgestimmtes weltweites Vorgehen an, um "den Bankensektor zu bereinigen und zu säubern". Weltweit müssten jene Standards an Transparenz, Berechenbarkeit und Regulierung für den Finanzsektor umgesetzt werden, wie sie in den USA und in Großbritannien geplant seien, sagte Brown. Länder, die sich dem verweigerten, müssten mit Konsequenzen rechnen.
Vorbereitung des Weltfinanzgipfels
Das Treffen in Washington sollte der Vorbereitung des Weltfinanzgipfels dienen, der für den 2. April in London geplant ist. Obama versicherte seinem Gast, dass die USA auch unter der neuen Regierung an der Fortführung der "Sonderbeziehungen" zu Großbritannien bereit seien. "Großbritannien ist einer unserer engsten und stärksten Verbündeten, es gibt hier eine Verbindung, die nicht reißen wird."
(apa/red)
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