Donnerstag, 5. März 2009

"CSU/CDU-Modell" für Strache vom Tisch:
BZÖ sei auf Weg, der von Haider wegführt

  • Glaubt an Vorverlegung der Wien-Wahl auf 7. Juni
  • Plan für Kürzung von Beamten-Spitzengehältern

Das Angebot der FPÖ an das BZÖ, eine Kooperation nach CSU/CDU-Modell einzugehen, ist laut FP-Parteiobmann Heinz-Christian Strache "vom Tisch". "Das Angebot wurde kategorisch abgelehnt, damit beschreitet das BZÖ einen anderen Weg, der von Jörg Haider wegführt", sagte Strache. Von Wiedervereinigung sei aber ohnehin "nie die Rede" gewesen, betonte er.

Mit der Ablehnung habe sich das orange Bündnis dazu entschieden, "zu einer reinen Regionalpartei zu werden", so Strache. Man werde nun die FPÖ in Kärnten erneuern, kündigte er an. Eine von ihm vor Jahren unterzeichnete eidesstattliche Erklärung, wonach unter ihm als Parteiobmann die FPÖ "keinerlei Plattformen mit einem BZÖ eingehen" werde, sieht Strache durch sein Angebot an das BZÖ nicht berührt: Darin sei ja nur festgeschrieben, dass es keine Wiedervereinigung auf Bundesebene geben wird, und diese Meinung habe er nie geändert.

Vorverlegte Wien-Wahlen?
Zuwenden will sich der FPÖ-Chef nun offenbar ohnehin vor allem der Bundeshauptstadt Wien: Einmal mehr berichtete er von Gerüchten über angebliche Pläne von Bürgermeister Michael Häupl (S), die Landtagswahl vorverlegen zu wollen - und zwar auf 7. Juni, gemeinsam mit der EU-Wahl. "Häupl ist offensichtlich amtsmüde und will sich schon früher in den Ruhestand verabschieden", sah sich Strache bereits als Sieger der Wiener Bürgermeisterwahl. Die FPÖ sei jedenfalls gerüstet: "Herr Häupl, ziehen sie sich warm an, das wird kein Spaziergang".

Im Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise forderte Strache außerdem eine Reduzierung der Gehälter "der 1.800 bis 2.000 höchsten Staatsfunktionäre und Politiker" um vier Prozent. Genauer benennen wollte Strache die Gruppe, bei der er einsparen will, vorerst nicht. Bringen soll die Maßnahme jedenfalls zwischen fünf und sechs Mio. Euro. "Der Spargedanke muss bei der Spitze beginnen", in der Krise müsse man "beim Kopf sparen", begründete Strache seine Forderung. In der kommenden Nationalratssitzung (11./12. März) werde die FPÖ einen entsprechenden Antrag einbringen.

(apa/red)

5.3.2009 15:29
bbrobi, 08. 03. '09 02:29
´Wahrheit.........
Csu-modell war fuer Kärnter regionalvorschlag.Mit erfolgsen Stadler,Westenthaler,..will niemand etwas zu tun haben.Ausserhalb Kärntens existiert nur FPÖ.Das ist Realität.Seit obman H.C Strache ist von 3 Prozent auf 18 Prozent und bereits über 24 Prozent in umfragen,
FPÖ unter H.C gewinnt seit 2005 alle wahlen in Österreich und in 8 Österr.Bundesländern neben kärnten.In Kärtnen hat man Jörg Haiders zu recht die Lezte Ehre erwisen.Als kärtner wahl ich jedoch bei eu-wahl die FPÖ als bundesweiten Faktor.Das bzo ist ja zu vergessen,die existieren in keinem bundesland außer kärnten,(Wien 1,2,Nö 0,7 Prozent,Die BzÖ-Führung ist abgehoben und dumm das csu-angebot von HC Strache im sinne Jörg Haiders und einer aussohnung der vernunftigen freiheitlichen krafte für kärtnen nicht angenommen zu haben.
sidestep, 05. 03. '09 13:13
Strache-Bubi -Wendehals
Zum Wendehals ist H.C.Strache geworden. Seine vor Jahren eidesstattliche Erklärung, dass es keine Vereinigung zwischen BZÖ und FPÖ geben wird, legt er nun aus, wie er will. Dabei hat er sich nach Haiders Tod in Kärnten an das BZÖ und Claudia Haider herangeworfen, dass einem dabei schlecht hätte werden können. Da sieht man einmal mehr, er ist nicht besser als all der andere Politmüll. Ihm eine Stimme zu geben ist wie in Kärnten eine verlorene Stimme. Das sollten sich die Wiener Wähler merken. Bleibt nur die Frage, wie wird er seine Versprechen an die Wiener drehen und wenden und schlussendlich auslegen? H.C.Strache? Nie mehr!!!!