Grüne Erleichterung über Landtageinzug: Briefwahl-Stimmen bringen zwei Mandate
- Blieben am Wahlsonntag knapp unter fünf Prozent
- Sowohl BZÖ als auch ÖVP müssen Mandat abgeben

·BZÖ fordert Umfrage-
Verbot vor Wahlen
Manipulation der Wähler soll so verhindert werden
·SPÖ seit Wahlen 2005
auf stetiger Talfahrt
Rote Katerstimmung nach den Landtagswahlen
Die Kärntner Grünen haben es doch noch in den Landtag geschafft. Mit der Auszählung von 18.291 Wahlkarten kletterten sie über die Fünf-Prozent-Hürde und sind auch weiterhin mit zwei Abgeordneten im Landesparlament vertreten. Die Folgen für die anderen: Das BZÖ muss ein Mandat abgeben und hält nunmehr bei 17 Sitzen, auch die ÖVP verliert einen Abgeordneten und hat künftig nur noch sechs Mandatare.
Die Grünen waren am Wahlsonntag mit 4,99 Prozent knapp unter der Fünf-Prozent-Hürde geblieben. Nach der Zwischenauswertung der Briefwahl-Stimmen haben sie nach Auskunft der Landeswahlbehörde jetzt 5,17 Prozent. Sie können de facto auch am kommenden Montag beim Auszählen der restlichen Wahlkarten nicht mehr unter die Mandatshürde zurückfallen. Das BZÖ verlor ein wenig und hält jetzt 44,93 Prozent (45,48). Die SPÖ kletterte minimal, von 28,59 auf 28,77 Prozent, auch die ÖVP verbesserte sich von 16,50 auf 16,78, die FPÖ fiel von 3,79 auf 3,76 Prozent.
(apa/red)
