Wahlkarten werden Ergebnis kaum ändern:
Mandatsverteilung steht laut Experten fest
- SPÖ bleibt mit 39,40 Prozent stimmenstärkste Partei
- Endgültiges Ergebnis wird am Donnerstag verkündet

·"Verhandlungsring" frei für SPÖ und ÖVP
Auftakt der Koalitions- gespräche in Salzburg
·Burgstaller verteidigt
geschwächt 1. Platz
SPÖ fährt Verluste von rund sechs Prozent ein
·Salzburgs Kandidaten an den Wahlurnen
BILDER: Kaiserwetter
und gute Stimmung
·Landeshauptleute seit 1945 in Salzburg
GRAFIK: Schausberger, Lechner, Burgstaller & Co
Das Ergebnis der Landtagswahl in Salzburg dürfte sich nach Auszählung der Wahlkarten und Briefstimmen nur minimal verändern. Laut Schätzung des Instituts für Wahl-, Sozial- und Methodenforschung (Dr. Kohlsche) bringen die Wahlkarten lediglich Veränderungen im Zehntel-Prozent-Bereich.
Demnach verändert sich das Ergebnis der SPÖ von 39,47 auf 39,40 Prozent, das ÖVP-Ergebnis verbessert sich leicht von 36,45 auf 36,60 Prozent. Die FPÖ verliert durch die Wahlkarten ein wenig - von 13,05 auf 12,90 Prozent, das Ergebnis der Grünen bleibt quasi gleich (7,30 statt 7,32 Prozent). Das BZÖ dürfte auch nach Auszählung der Wahlkarten mit 3,80 (zuvor 3,71) Prozent deutlich den Einzug in den Landtag verpasst haben.
Auch laut Prognose des Meinungsforschungsinstituts SORA wird sich durch die Auszählung der Wahlkarten am Mandatsstand nichts ändern. Demnach wurden - im Gegensatz zu Kärnten - in Salzburg bereits am Wahlsonntag die bis dahin eingelangten 10.833 Briefwahlstimmen ausgezählt und sind bereits im vorläufigen Ergebnis enthalten. Insgesamt waren 21.202 Wahlkarten ausgestellt worden. Am Donnerstag werden die restlichen Salzburger Wahlkarten ausgezählt, bis 17.00 Uhr steht dann das amtliche Endergebnis fest.
(apa/red)
