Brennerautobahn nach Italien gesperrt: Große Gefahr eines Hangrutsches bei Matrei
- Die Dauer der Sperre ist derzeit noch nicht absehbar
- Instabiles Material wird mit großem Aufwand beseitigt

Weil die Gefahr besteht, dass ein Hang bei Matrei am Brenner auf die Brennerautobahn (A13) abrutscht, ist die Fahrbahn Richtung Italien gesperrt worden. Zwischen 600 und 800 Kubikmeter Erdreich drohen abzurutschen. Die Sperre trat kurz nach 16.30 Uhr in Kraft. Die Dauer war noch nicht absehbar. Vor allem für Samstag werden umfangreiche Staus befürchtet. Asfinag-Sprecher Alexander Holzedl rät, nach Möglichkeit Ausweichrouten zu wählen.
Das Wechselspiel von Frost und Tauwetter habe dazu geführt, dass der Hang auf einer Länge von etwa 50 Metern in Bewegung geriet, erklärte der Unternehmenssprecher. Jetzt werde das "instabile Material" des Hangs abgegraben. Wie lange die Arbeiten andauern werden, sei derzeit noch nicht abschätzbar. Der personelle und maschinelle Aufwand sei in jedem Fall hoch, meinte Holzedl. Der Hang stehe auch nachts unter Beobachtung.
Der Verkehr wird zwischen der Anschluss-Stelle Schönberg und Matrei bei Matreiwald auf der Länge von etwa einem Kilometer auf die Richtungsfahrbahn Innsbruck umgeleitet. Die Sperre sei unbedingt notwendig, da jetzt Holzschlägerungsarbeiten und Abräumungsarbeiten an der Felsböschung entlang der Fahrbahn durchgeführt würden.
(apa/red)
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