Dienstag, 3. März 2009

Großbrand wütete in Grazer Innenstadt:
Hypo-Zentrale kommt glimpflich davon

  • Lediglich Seminarräume in Mitleidenschaft gezogen
  • Technisches Gebrechen wird als Ursache vermutet

Bei einem Großbrand am Dachstuhl der Zentrale der Hypo Steiermark in der Grazer Radetzkystraße sind in der Nacht auf Dienstag nach Auskunft der Bank keine Geschäftsunterlagen und Kundendaten beschädigt worden. In Mitleidenschaft gezogen wurden lediglich einige Seminarräume im obersten Stockwerk, hieß es. Die Grazer Berufsfeuerwehr hatte den Sachschaden mit "mehreren hunderttausend Euro" beziffert.

Insgesamt 55 Feuerwehrleute waren an Ort und Stelle im Einsatz. Um 22.00 Uhr, rund eine Stunde nach der Alarmierung, waren die Flammen unter Kontrolle. Um 1.00 Uhr hieß es "Brand aus". Die Ursache für den Vorfall ist noch unklar, die Feuerwehr geht von einer technischen Ursache aus.

Der Filialbetrieb laufe trotz des nächtlichen Brandes "ungestört", hieß es in einer Aussendung der Hypo Steiermark. Das Eckgebäude Radetzkystraße - Wielandgasse befindet sich im Eigentum der Bank. Über eine Schadenshöhe könne man noch keine Aussagen treffen, verlautete aus dem Geldinstitut.

(apa/red)

3.3.2009 11:35