Montag, 2. März 2009

Lawinengefahr noch nicht ausgestanden: Tiroler Landesstraße meterhoch verschüttet

  • 50 Leute in Steiermark von Außenwelt abgeschieden
  • Kleines Deutsches Eck ist indes wieder passierbar

Die Lawinengefahr ist noch nicht ausgestanden: In der Obersteiermark sind weiterhin die beiden Ortschaften Gschöder und Weichselboden mit rund 50 Bewohnern auf dem Straßenweg nicht erreichbar, Hengst- und Koppenpass an der Grenze zu Oberösterreich blieben "zu".

In Osttirol wurde am Montagvormittag die Landesstraße bei Innervillgraten meterhoch verschüttet, zehn Häuser im Ortsteil Maxer waren nicht erreichbar. Eine Suchaktion der Bergrettung am Lawinenkegel brachte keine Hinweise darauf, dass Menschen von der Lawine erfasst wurden. Zu Mittag überflogen Experten das Gebiet mit einem Hubschrauber, um die Gefahr weiterer Großlawinen zu erkunden.

Die Felbertauernstraße, die einzige direkte Verbindung zwischen Osttirol und Salzburg, wurde neuerlich gesperrt. Wer von Matrei nach Mittersill möchte, muss großräumig ausweichen, entweder über den Brenner oder über die Autoschleuse der Tauernbahn zwischen Böckstein und Mallnitz. Dafür wurde der Weg von der Stadt Salzburg nach Lofer wieder kürzer: Das Kleine Deutsche Eck war wieder passierbar. (apa/red)

2.3.2009 14:26