Auf der Such nach dem Obama-Burger: Man isst jetzt wieder gerne amerikanisch!
- Obamas "New Deal" ist auch kulinarisch zu verstehen
- American Way of food: US-Küche liegt im Trend

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US-Food. Seit Beginn der Ära Barack Obama darf man endlich wieder zugeben, dass man gerne amerikanisch isst.
Yes we can - eat American! Das ist zwar nicht die grundlegende Botschaft Barack Obamas, aber zweifellos eine der schmackhaftesten Nebenwirkungen seiner Wahl. Seit Obama am Tisch des Weißen Hauses Platz genommen hat, scheint das, was sich in den letzten acht Jahren "Antiamerikanismus" nannte, nicht nur aus den Schlagzeilen, sondern auch von den Speisekarten wie weggefegt zu sein. Plötzlich fällt einem wieder ein, dass Amerikas Küche zwar sicherlich nicht die feinsinnigste und gediegenste, aber dafür eine der lustvollsten, unkompliziertesten und auch weltoffensten auf diesem Globus ist. Und: Die amerikanische Küche ist zwar viel mehr als nur eine Hamburger-Küche. Aber gerade an der Qualität des Hamburgers scheiden sich auch die Geschmäcker: Ein Burger kann, wie Wolfram Siebeck es einmal formulierte, "Bremsbelag mit Zwiebeln" sein oder aber auch - wenn Zutaten und Zubereitung stimmen - ein veritabler Genuss. Das gilt übrigens keineswegs nur für die USA, sondern auch in Wien, wo sich abseits der Burger-Ketten eine ganze Reihe von Burger-Burgen findet, die "zum Reinbeißen gut" sind.
Der klassische Burger: Gepflegt wie die saftigen Steaks und der elegante Rahmen im "Oak-Bar-Style" sind auch die Hamburger des "Porterhouse". Ein weiterer Vorzug: Hier wird nur bestes Angus Beef verwendet.
Der Diner-Burger: Echtes Highway-Feeling, Harley-Park vor der Haustür inklusive, genießt, wer sich in "Fischer's American Restaurant" in US-Diner-Atmosphäre "Steaks, Burger & more" reinzieht. Der 200-Gramm-Ranchburger ist ein Roadmovie aus Fleisch und Blut.
Der Bio-Burger: Wer sich ohne falsche Bescheidenheit "Burgermeister" von Wien nennt, der muss schon allerlei zu bieten haben. Jan Bahr und Barbara Kunze haben das. In ihrem Liliput-Lokal basteln sie aus Biofleisch, Falafel, Grünkern, Linsen, Käse, Nüssen, Gemüse, Tofu und selbst gezogenen Sprossen Wiens saftigste und kreativste Burger.
Der Multikulti-Burger: Stefan Gergelys kulinarisches "Schlossquadrat" ist nicht nur eine von Wiens besten Steak- und Multikulti-Adressen, sondern verfügt mit dem "Cuadro" auch über eine der besten Burger-Bars. Der Bogen reicht von Tandoori-, China- und Bali-Burger bis zum Italo-Fisch-Burger. Alles mit hausgemachtem Burger-Brot.
Der Hauben-Burger: Der einzige Wiener Burger, der jemals "unter die Haube" kam, wird von Klaus Piber ("Indochine") im "Frank's" gebrutzelt. Das Interieur stammt übrigens noch aus der Ära von Papa Bush.
Der Veggie-Burger: Im "Govegdiner", Wiens konsequentestem "Healthy Fast Food Shop", serviert Nguyen Ngoc Phi nicht nur vegane Wraps, Frühlingsrollen, Schnitzel und Spieße, sondern beweist, dass ein veganer Burger ebenso aussehen und genauso gut schmecken kann wie einer, der sich der Fleischeslust verschrieben hat.
Der Balkan-Burger: Der "Freiraum" zählt zu Wiens geräumigsten Lokalen. Raum genug für ganztägig serviertes Frühstück - und den eindrucksvollen "Balkan Burger", auch "brotdings pljeskavica" genannt.
Der Chili-Burger: Small, medium und large sind die besten Stücke im smarten "Smokey's", das neben einem originellen "Mint-Burger" auch einen höllenscharfen Chili-Burger anbietet. Alles hausgemacht selbstverständlich, sogar die Dips.
Der Sport-Burger: Dass die seit je verlässlich guten Burger im Hotel Marriott weniger anschlagen, weil man dabei Sportübertragungen aus aller Welt anschauen kann, ist Aberglaube. US-Flair bringt's auf alle Fälle.
Der Kangaroo-Burger: Dass auch Australien "God's Own Burgercountry" ist, beweist im "Crossfield's" nicht nur der "Great Aussie-Burger" mit Ei, Speck und Roten Rüben, sondern auch der Kangaroo-Burger, der "cooked medium" serviert wird.
Die ganze Story lesen Sie im NEWS 09/09!
