Gute Neuigkeiten für alle Pollen-Allergiker: Neues Online-Tagebuch hilft bei Diagnose
- Macht Zusammenhang von Pollen und Leiden deutlich
- Unterstützt die Kontrolle & Optimierung der Therapie

·Gefahr für Allergiker lauert an jeder Ecke
Ambrosia breitet sich in Österreich zusehends aus
·Pollenallergiker: Soja
weg vom Speiseplan!
Kreuzallergie kann sich sehr gefährlich auswirken
Des einen Freud, des anderen Leid. In wenigen Wochen ist Frühlingsbeginn und damit fällt auch der Startschuss für die heurige Pollensaison. Der Österreichische Pollenwarndienst hat für die Betroffenen ein neues Hilfsmittel entwickelt: ein Pollen-Tagebuch.
Dieses ist in mehreren Sprachen im Internet kostenlos abrufbar. Dabei werden die individuellen Beschwerden des Allergikers mit dem regionalen Pollenaufkommen in Verbindung gebracht, egal wo in Europa er sich aufhält. Er kann außerdem sofort abklären, ob es sich bei seinen Beschwerden um eine Verkühlung oder einen Heuschnupfen handelt.
Optimierung der Therapie
"Im Unterschied zu den anderen Kalendern wird der tatsächliche Aufenthaltsort des Patienten berücksichtigt", erklärte Siegfried Jäger, Leiter des Pollenwarndienstes. Durch das Pollen-Tagebuch hilft bei der Stellung der Diagnose wie auch bei der Optimierung der Allergie.
Immer mehr Betroffene
In Österreich gibt es rund eine Millionen Pollenallergiker. Am häufigsten leiden die Betroffenen an Gräserpollen, gefolgt von der Birke, Ragweed und Beifuß. Die Symptome sind z.B. Niesen, rinnende Nase sowie rote juckende Augen. Die Beschwerden können von Pflanze zu Pflanze unterschiedlich ausfallen. "Bei Gräsern und Birke ist sind eher Nase, Augen und Rachenraum betroffen, bei Ragweed kommt es hingegen relativ schnell zu Lungenbeschwerden", so Wolfgang Gstöttner, Vorstand der HNO-Klinik Wien.
Lebensmittel als Auslöser
Doch es ist nicht nur der Blütenstaub, der den Betroffenen Sorgen macht. Oft reagieren sie auch auf bestimmte Lebensmittel allergisch. So kann es zum Beispiel bei einer Allergie gegen Beifußpollen zu einer Kreuzreaktion mit Sellerie, Karotte oder Kamille kommen. Die Beschwerden sind aber andere: "Es kommt zu Schwellungen im Kopf- und Halsbereich, auch Hautreaktionen sind möglich", so Gstöttner.
Hoffnung auf Heilung
Eine Pollenallergie darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Es kann sogar zu chronischen Atembeschwerden und irreversiblen Umbauvorgängen in den Bronchien und der Lunge kommen. Es gibt aber Hilfe. Im Akutfall unterdrücken Medikamenten in Form von Sprays oder Tabletten die Symptome. Mittels einer Hypersensibilisierungstherapie sei sogar ein langfristiger Erfolg möglich. "Dabei wird man schrittweise an das Allergen gewöhnt", so der Mediziner. Die Therapie dauert zwei bis drei Jahre. "Bei Pollenallergien liegt der Erfolg bei 90 Prozent", fügt Jäger hinzu.
Das Pollen-Tagebuch ist unter phd.polleninfo.org abrufbar.
(apa/red)
Katy Perry09:23
Bunt wie ein VogelStarverwandlung: Die Sängerin scheut keine Experimente - vor allem nicht beim Friseur!
Weltnichtrauchertag 201209:13
Mehr Lust auf SexSchöner, lustvoller und reicher. Warum es sich auszahlt, Nichtraucher zu werden.
Stopfleber Gänse & Enten08:04
Verbot von Foie grasAb Juli ist Verkauf in Kalifornien untersagt - Gourmetköche laufen jetzt Sturm
