Sprit und Öl sind deutlich billiger: Inflation ist im Jänner auf 1,2 Prozent gesunken
- Vergleichbar niedriger Wert zuletzt im Jänner 2006
- Preistreiber Nahrungsmittel & Wohnungssanierungen

·Austro-Wirtschaft in
rote Zahlen gerutscht
BIP im letzten Quartal um
0,2 Prozent geschrumpft
·24,5 Mrd. Euro für Osteuropas Banken
Weitere 200 Mrd. wären zur Refinanzierung nötig
·Erste Bank pumpt sich Geld vom Staat
Bis zu 1,89 Mrd. Euro Kredit aufgenommen
Die Inflation ist im Jänner weiter gesunken. Nach Berechnung der Statistik Austria beträgt die Teuerungsrate 1,2 Prozent (Dezember 1,3 Prozent, November 2,3 Prozent). Ein vergleichbar niedriger Wert wurde zuletzt im Jänner 2006 beobachtet.
Der Rückgang könne vorwiegend dadurch erklärt werden, dass die Preise für Treibstoffe und Heizöl deutlich niedriger waren als vor einem Jahr. Ohne diese Verbilligungen hätte die Inflationsrate 2,3 Prozent betragen. Hauptpreistreiber waren Nahrungsmittel sowie die Instandhaltung von Wohnungen.
Gegenüber Dezember ging das durchschnittliche Preisniveau um 0,5 Prozent zurück. Die harmonisierte Inflationsrate (HVPI) für Jänner betrug ebenfalls 1,2 Prozent (Dezember 1,5 Prozent, November 2,3 Prozent).
Der Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH) lag im Jänner bei 1,7 Prozent und war damit gleich hoch wie im Dezember.
(apa/red)

