Clinton im Gespräch mit Ferrero-Waldner: Dialog über Klima und Konfliktherd Nahost
- Ferrero-Waldner: "Exzellente Basis" für Kooperation
- Afghanistan und Pakistan prioritär zu behandeln

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Die globale Klimaerwärmung, das Verhältnis des Westens zu Russland sowie der Krisenherd Nahost haben im Mittelpunkt eines Gesprächs zwischen EU-Außenkommissarin Ferrero-Waldner und US-Außenministerin Clinton in Washington gestanden. Ferrero-Waldner freute sich nach dem Treffen über "eine exzellente Basis für unsere weitere Zusammenarbeit."
Man sei übereingekommen, im Nahost-Friedensprozess zusammenzuarbeiten und auch einig darüber, dass die Situation in Afghanistan und Pakistan in den kommenden Monaten Priorität haben müsse.
Die EU will in diesem Jahr 436 Millionen Euro für die Palästinenser ausgeben. Allerdings müsse Israel alle Grenzübergänge zum Gazastreifen "bedingungslos" öffnen, damit der Zivilbevölkerung im Gazastreifen wirkungsvoll geholfen werden könne, sagte Ferrero-Waldner. Auch die US-Regierung wolle eine weitere Öffnung der Grenzübergänge, betonte die EU-Außenkommissarin. Clinton sei in dieser Frage "sehr klar" gewesen. Ferrero-Waldner erwartet von der Regierung des neuen US-Präsidenten Obama "neue Impulse für den Nahost-Friedensprozess". Sie sei insgesamt sehr ermutigt von den Signalen der neuen US-Regierung. Obama habe offensichtlich auch auf den Rat der Europäer gehört und messe dem Nahostkonflikt erkennbar eine hohe Priorität bei.
(apa/red)
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