Keine US-Soldaten mehr im Irak bis 2011:
Obama beordert Kampftruppen früher zurück
- Präsident löst damit wichtiges Wahlversprechen ein
- Bis zu 50.000 Soldaten werden weiterhin stationiert

·Obama bittet die
Reichen zur Kasse
Republikaner kritisieren
Haushaltsentwurf scharf
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spaltet weiter die EU
Keine Einigung über die
Aufnahme von Häftlingen
·Erschütternde Daten zur US-Wirtschaft
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·"Die USA werden stärker sein als zuvor"
Obama spricht Bürgern
in Kongressrede Mut zu
Knapp sechs Jahre nach Beginn des Irak-Kriegs hat US-Präsident Obama wie erwartet den Abzug der Kampftruppen bis August 2010 angekündigt. Über diesen Zeitpunkt hinaus solle bis Ende 2011 noch ein Kontingent von "wahrscheinlich 35.000 bis 50.000 US-Soldaten" in dem Land verbleiben, um irakische Einheiten auszubilden, sagte Obama am US-Stützpunkt Camp Lejeune in North Carolina.
Der Rückzug der Truppen aus dem Irak gehörte zu den wichtigsten Wahlkampfversprechen Obamas, der dem Einmarsch der US-Armee unter seinem Vorgänger Bush im März 2003 stets kritisch gegenübergestanden war. Der Präsident entschied sich für die 19-Monats-Frist für einen Abzug der Kampftruppen. Damit würde der Rückzug drei Monate später erfolgen, als Obama im Wahlkampf versprochen hatte.
Republikanische Unterstützung
Obamas Pläne werden nach Medienberichten von den oppositionellen Republikanern unterstützt. Sein Rivale im Präsidentschaftswahlkampf, John McCain, habe die Pläne bei dem Treffen am Donnerstagabend im Weißen Haus als "durchdacht" und "gut vorbereitet" gelobt, zitierte die Tageszeitung "New York Times" Teilnehmer des Treffens.
Bei den Demokraten im Kongress regte sich hingegen Kritik. Mehrere demokratische Abgeordnete monieren, dass Obama auch nach dem Abzug der Kampftruppen weiterhin bis zu 50.000 Soldaten im Irak lassen will. Das wären über ein Drittel der gegenwärtigen Truppenstärke von rund 140.000 Mann.
Unterdessen kündigte der britische Außenminister Miliband bei einem zweitägigen Besuch im Irak an, der Abzug der britischen Soldaten aus dem Süden des Landes werde Ende März beginnen. "Der Abzug der britischen Soldaten aus Basra beginnt am 31. März. Sie werden von US-Soldaten abgelöst", sagte Miliband bei einem Besuch der ölreichen Provinz Basra. Bis Mitte dieses Jahres will Großbritannien den Abzug beendet haben.
(apa/red)
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