SPÖ über Kärnten-Wahl "enttäuscht": FPÖ freut sich über Ergebnis in Salzburg
- Laura Rudas spricht von Kärntner "Sondersituation"
- Grüne freuen sich über drittes Mandat in Salzburg

Nach der ersten Hochrechnung zu den Landtagswahlen am Sonntag hat sich die SPÖ "enttäuscht" über den Trend in Kärnten gezeigt: "Es stimmt, dass wir in Kärnten verloren haben, eine Enttäuschung ist sicher da."
Ich hätte mich über einen Wechsel gefreut", so Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas im ORF. Reinhart Rohr als SPÖ-Spitzenkandidat ins Rennen zu schicken sei schon in Ordnung gewesen, immerhin habe es in Kärnten eine "Sondersituation" gegeben, so Rudas.
FP über Salzburg erfreut
Die Freiheitlichen freuten sich nach der ersten Hochrechnung über einen "großartigen Erfolg" in Salzburg, dennoch sei wieder mit einer rot-schwarzen Landesregierung zu rechnen. In Kärnten hingegen habe eine Sondersituation vorgeherrscht: "Es ist klar, dass das eine letzte Ehrerbietung an den verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider war. Die Umfragen hatten wenig mit der Wirklichkeit zu tun. Es wurde ein Kopf an Kopf-Rennen herbeigeschrieben", stellte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl fest.
Auch die Grünen zeigten sich zufrieden
"Wir freuen uns über das dritte Mandat in Salzburg. Es ist gelungen, das Thema Energiewende in Verbindung mit Arbeitsplätze zu bringen", so Bundesgeschäftsführerin Michaela Sburny. Kärnten sei hingegen "ein spezieller Fall": "Es gab eine Materialschlacht der Sonderklasse." Die zwei Mandate in Kärnten zu halten sei aber "ein guter Erfolg".
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