Siegesgewissheit in Salzburg und Kärnten:
Parteien schließen Wahlkampf in Ländern ab
- Uwe Scheuch optimistisch: "Kärnten bleibt orange"
- ÖVP appelliert für einen Kampf bis zur letzten Stunde

·NEWS.at-User fragen:
Dörfler & Co antworten
Kärntens Politiker über
Haider-Erbe und Schulden
·Dörfler präsentiert sich als "Witzfigur"
Landeshauptmann am Nippel einer "Negerin"
·NEWS: Der harte Kampf um Kärnten
Die erste Wahl nach Jörg Haiders tödlichem Unfall
In Kärnten und Salzburg haben die Abschlussveranstaltungen der Parteien stattgefunden. Das Kärntner BZÖ zeigte sich dabei in Klagenfurt siegessicher. In Salzburg hofft die ÖVP, an einem "spannenden Sonntag" der favorisierten SPÖ Paroli bieten zu können.
Siegessicher zeigte sich das Kärntner BZÖ bei seiner Wahl-Abschlussveranstaltung in Klagenfurt. Parteichef Uwe Scheuch versprach den rund 500 Zuhörern: "Kärnten bleibt orange." Landeshauptmann Dörfler übte ungewohnte Selbstkritik an der Materialschlacht der Parteien im Wahlkampf. "Ich könnte auf 80 Prozent der Plakate verzichten", meinte Dörfler.
FPÖ holt Strache
Die Kärntner FPÖ holte sich für ihre Wahlkampf-Abschlussveranstaltung kräftige Unterstützung aus Wien. Bundesparteichef Strache legte am Samstag vor einigen 100 Zuhörern am Hans-Gasser-Platz im "roten" Villach sein ganzes rhetorisches Talent in die Waagschale, um die Wähler von Spitzenkandidat Mario Canori zu überzeugen. Canori bekräftigte, Regierungsverantwortung übernehmen zu wollen, und sprach sich für die Wiedervereinigung mit dem BZÖ "unter dem Dach der FPÖ" aus.
Mit einem Appell, bis zur letzten Stunde zu kämpfen, hat die Salzburger ÖVP ihren Endspurt für die Landtagswahl gestartet. "Es wird ein spannender Sonntag werden, wir können gar nichts sagen: Es ist alles drin, jede Stimme zählt", sagte Spitzenkandidat Wilfried Haslauer beim Wahlkampfabschluss seiner Partei. Unterstützt wurde er von Vizekanzler Pröll, der von einer "Aufholjagd" gegenüber zur SPÖ sprach. Als klarer Favorit gilt aber die SPÖ mit Landeshauptfrau Burgstaller. Die Sozialdemokraten gehen mit einem Vorsprung von sieben Prozentpunkten in die Wahlen.
(apa/red)
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