Auftakt in das Superwahljahr 2009: Kärnten
und Salzburg wählen heute neuen Landtag
- In Kärnten zeichnet sich Duell Dörfler gegen Rohr ab
- Landeshauptfrau Burgstaller gibt sich siegessicher
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·NEWS: Der harte Kampf um Kärnten
Die erste Wahl nach Jörg Haiders tödlichem Unfall
·NEWS.at-User fragen:
Gabi & Co. antworten
Salzburgs Parteispitzen über Armut & Finanzloch
·NEWS.at-User fragen:
Dörfler & Co antworten
Kärntens Politiker über
Haider-Erbe und Schulden
·Gabi Burgstaller mag
es lieber harmonisch
Wahlkampfabschluss kam
ohne harte Angriffe aus

Kärnten und Salzburg starten das Superwahljahr 2009: Heute werden gleich in zwei Bundesländern die Landtage neu gewählt. Gleichzeitig dazu werden auch Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen durchgeführt. Dürfte der Sieg der roten Spitzenkandidatin Gabi Burgstaller in Salzburg bereits so gut wie sicher sein, zeichnet sich in Kärnten ein spannendes Duell zwischen BZÖ und SPÖ ab.
Seit dem Tod des ehemaligen Landeshauptmanns Jörg Haider wird in Kärnten erstmals gewählt. Ob sich das BZÖ bei dieser Landtagswahl ihren Platz an der Spitze der Landesregierung sichern kann, bleibt noch abzuwarten. Die SPÖ mit Spitzenkandidat Reinhart Rohr könnte dem BZÖ noch durchaus gefährlich werden. Auch Politikwissenschafter Peter Filzmaier beurteilt den Ausgang als schwer einschätzbar.
Im Schatten von Jörg Haider
Eines ist jetzt schon gewiss: Die Wahlen in Kärnten finden im Schatten des verstorbenen Landeshauptmanns Haider statt. Versuchten die anderen Parteien das Thema Jörg Haider tunlichst zu vermeiden, bewegte sich das BZÖ bei ihrem Wahlkampf auf einer ständigen Gratwanderung. Ein direkter Vergleich zwischen Haider und dem Spitzenkandidat Dörfler wurde umgangen. Zu groß wären die Fußstapfen des verstorbenen Landeshauptmanns für Dörfler gewesen. Andererseits sollte das Erbe Haiders, das noch immer größtes politisches Kapital des BZÖ darstellt, nicht in Vergessenheit geraten.
FPÖ: Die große Unbekannte
In Salzburg dürfte die Wahl wesentlich unspannender ausfallen. Der Politologe Filzmaier bezeichnete diesen Urnengang als Status-Quo-Wahl. Letzte Umfragen zeigten, dass die Ergebnisse dennoch knapper ausfallen könnten als bislang erwartet. Die große Unbekannte bei dieser Wahl liegt aber im Potenzial der FPÖ. Letzten Einschätzungen zufolge, könnte diese noch einige Stimmen im Pool der Roten fangen und so für kleine Überraschungen sorgen.
(red)
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