Suchaktionen nach Lawinenabgängen:
Lage bleibt in Österreich weiter angespannt
- Rettung: Eine Person konnte lebend geborgen werden
- Schneemassen wälzen sich über präparierte Skipiste

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Mehrere Lawinenabgänge haben Suchaktionen in Tirol ausgelöst. In Kals am Großglockner wurde nach dem Abgang eines Schneebrettes eine Person lebend geborgen. Weil die Lawine auf eine präparierte Piste abgegangen war, wurde nach weiteren Verschütteten gesucht. Schließlich wurde die Suche abgebrochen, nach Erkenntnis der Bergrettung es kam keine weitere Person zu Schaden.
Die Lawine hatte sich ohne Fremdverschulden im freien Gelände gelöst und war auf eine präparierte Piste im Blauspitzskigebiet von Kals gedonnert. Das Schneebrett hatte dabei einen Skifahrer unter sich begraben. Der Mann wurde mit einem Notarzthubschrauber in das Krankenhaus Lienz geflogen. Die Bergretter standen mehrere Stunden im Einsatz und suchten den Lawinenkegel mit Suchgeräten und Suchhunden ab.
Alarm im Stubaital
Ebenfalls abgebrochen werden konnte eine Suchaktion in einem Skigebiet in Neustift im Stubaital. Ein Tourengeher hatte laut Polizei die Einsatzkräfte alarmiert, dass im Bereich der Jausenstation Oberrissalm zwei Lawine abgegangen seien und nicht sicher sei, ob sich jemand darunter befunden habe. Nachdem der Lawinenkegel abgesucht worden waren, konnten die Einsatzkräfte laut Polizei aber auch hier Entwarnung geben.
Zuvor hatten mehrere Lawinenabgänge in Tirol glimpflich geendet. Im Bezirk Imst wurden ein Mann und seine beiden minderjährigen Söhne von Schneemassen rund 50 Meter mitgerissen. Bergretter retteten die Verschütteten rechtzeitig. Im Stubaital wurde ein Tourengeher von seinen Kameraden nach einem Lawinenabgang ausgegraben.
Ein Pkw-Lenker im Gemeindegebiet von Eben am Achensee im Tiroler Bezirk Schwaz konnte gerade noch rechtzeitig vor einer Lawine abbremsen. Sein Fahrzeug wurde an der rechten Vorderseite beschädigt. Die Achenseebundesstraße wurde von der Lawine auf einer Länge von rund zehn Metern verschüttet.
(apa/red)
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