Dienstag, 24. Februar 2009

Arbeitet Gusenbauer bei der AK überhaupt?
FPÖ verlangt den Rücktritt des Ex-Kanzlers

  • Referatsleiter für Europafragen in AK Niederösterreich
  • "Keine Zeit für Arbeit, aber 4.000 Euro Taschengeld"

Die FPÖ hat den ehemaligen Bundeskanzler Alfred Gusenbauer dazu aufgefordert, seinen Job als Referatsleiter für Europafragen in der Arbeiterkammer Niederösterreich aufzugeben. Gusenbauer hätte aufgrund seiner Vorträge an US-Universitäten und dem Engagement für seine eigene Firma keine Zeit für seine Tätigkeit bei der AK, begründet FPÖ-Sozialsprecher Herbert Kickl in einer Aussendung seine Forderung.

Trotzdem erhalte der Ex-Kanzler 4.000 Euro brutto "als Taschengeld", finanziert durch die Beiträge der "AK-Zwangsmitglieder", die gegenwärtig mit Kurzarbeit und steigender Arbeitslosigkeit zu kämpfen hätten, so Kickl.
(apa/red)

24.2.2009 10:37