Mittwoch, 18. Februar 2009

Mit NEWS sicher im Straßenverkehr:
Teil 2 über den Unfallschutz für Bike-Kids

  • 2008 verunglückten 653 Kinder in Österreich am Rad
  • Teil II der Serie: Tipps, wie man das Risiko senkt

Während die Zahl der Verkehrstoten sinkt, registriert die Statistik Austria einen dramatischen Anstieg bei den verunglückten Radfahrern: 5.287 Pedalritter bauten 2008 einen Unfall – darunter auch 653 Kinder, die mit teils schweren Verletzungen ins Krankenhaus mussten.

NEWS zeigt, wie man das Risiko von Kindern, mit dem Rad zu verunglücken, bereits mit einfachen Maßnahmen deutlich senkt:

* Das beginnt schon beim Kauf des ersten Bikes, das endlich das uncoole Dreirad oder den Roller ersetzen soll. ÖAMTC-Sicherheitsexperte Steffan Kerbl: „Das erste Rad ist in der Regel ein Spiel- und Lerngerät. Das Kind sollte beim Kauf unbedingt dabei sein. Denn wenn das Fahrrad zu groß gekauft wird, besteht eine hohe Verletzungsgefahr.“

* Das Bike sollte unbedingt mit Reflektoren ausgestattet sein. Ist ein passendes Fahrrad gefunden, sollte man unbedingt prüfen, ob alle Teile gut befestigt und verschraubt sind. Kerbl: „Das Rad darf keine abstehenden spitzen oder scharfen Teile haben.“

Unerlässlich ist auch der Kauf eines Fahrradhelms. Beim Kauf zu beachten:

* Das Kind zum Kauf unbedingt mitnehmen. Denn trotz vieler Einstellmöglichkeiten passt nicht jeder Helm auch zu jedem Kopf. Er sollte bei einem Sturz weder in den Nacken noch in die Stirn rutschen.

* Ein guter Helm umschließt den Kopf und bedeckt Stirn und Schläfen. Luftschlitze mit Insektenschutz sorgen dafür, dass der Kopf während der Fahrt immer gekühlt wird.

* Der Helm soll mit reflektierenden Aufklebern versehen sein. Helles Farbdesign fällt im Straßenverkehr besser auf.

* Unbedingt auf das Prüfzeichen EN1078 achten, dann ist ein gewisses Sicherheitsniveau bereits gegeben.

Nach dem Winter sollten übrigens alle Kinderbikes einen ersten Sicherheits-Check durchlaufen:

* Kontrollieren Sie, ob Vorder- und Rücklicht angebracht und die Reflektoren an den Speichen und Pedalen noch intakt sind.

* Die Bremsbeläge sollten genügend Profil aufweisen, die beiden Bremsen unabhängig voneinander funktionieren.

* Reifenluftdruck prüfen! Der optimale Druck hängt maßgeblich von der Gewichtsbelastung ab. Je höher der Luftdruck, umso geringer sind Verschleiß und Pannenanfälligkeit.

* Lockere Schrauben sind ein enormes Sicherheitsrisiko. Außerdem gehören Sattel, Lenker und Laufräder auf etwaige Schäden gecheckt.

* Dazu sollten die Zahnkränze regelmäßig gereinigt und die Kette geölt werden.

Lesen Sie mehr zur Story im aktuellen NEWS 8/2009!

18.2.2009 17:44