Donnerstag, 19. Februar 2009

Spar feiert Umsatz-Plus von zehn Prozent:
Deutlicher Trend zu billiger Eigenmarke

  • Starke Nachfrage nach Bio-Produkten ungebrochen
  • Sporthandel erzielt nur ein PLUS von 7,3 Prozent

Die Österreich-Gruppe hat 2008 im In- und Ausland (inklusive Hervis) einen Umsatz von 9,5 Milliarden Euro erzielt, um 10,3 Prozent mehr als 2007. Inklusive der Verkaufsumsätze der SES Spar European Shopping Centers lag das Umsatzplus bei zehn Prozent auf 10,88 Milliarden Euro, teilte Spar am Donnerstag mit.

Im Lebensmittelhandel im Inland (Spar, Eurospar, Interspar und Maximarkt, inklusive der selbstständigen Spar-Kaufleute) wurde ein Plus von 6,4 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro erzielt. Ohne Kaufleute lag das Plus bei sechs Prozent und der Umsatz bei 4,27 Milliarden Euro.

Günstigere Produkte
Die deutliche Veränderung des Kaufverhaltens hin zu günstigeren Produkten schlug sich vor allem bei den Spar-Eigenmarken nieder: In diesem Bereich lag der Umsatzzuwachs bei 19 Prozent. Dennoch sei die starke Nachfrage nach Bio-Produkten ungebrochen: Der Umsatzzuwachs mit den 550 Spar Natur pur Bio-Produkten lag 2008 in Österreich bei 27 Prozent.

Im Spar-Lebensmittelhandel im Ausland, unter dem Dach der Aspiag (Austria Spar International AG), wurde 2008 - auch bedingt durch Unternehmenszukäufe - ein Umsatzplus von 17,7 Prozent auf 4,29 Milliarden Euro erwirtschaftet. Im Sportfachhandel lag bei den 141 Standorten der Spar-Tochter Hervis das Plus bei 7,3 Prozent zum Vorjahr auf 410 Millionen Euro. Die SES kam ihren elf inländischen und acht ausländischen Shopping-Centern auf ein Plus von 5,6 Prozent auf 2,13 Milliarden Euro.

Mittlerweile generiert Spar im Lebensmittelhandel 47 Prozent der Umsätze im Ausland, bei Hervis beträgt der Auslandsanteil 45 Prozent und bei den Shopping-Centern rund 41 Prozent.
(apa/red)

19.2.2009 14:49