Trainer setzen ihr Vertrauen in Windtner:
Neo-ÖFB-Präsident laut Umfrage gute Wahl
- "Er ist voll motiviert und wird einiges bewegen"
- "Er spricht nicht nur sondern setzt es auch um"

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Umfrage bestätigt Bullen als Meister-Favoriten
Die Trainer der österreichischen Fußball-Bundesligisten können mit der Wahl von Leo Windtner zum neuen ÖFB-Präsidenten, die am 28. Februar vorgenommen wird, gut leben. Das ergab eine von der APA durchgeführte Umfrage. "Leo Windtner ist eine Galionsfigur, die den Fußball liebt und ihn lebt. Er ist ein Garant dafür, dass sich etwas bewegt und der Weg der Jugend weiter fortgesetzt wird", lobte LASK-Coach Klaus Lindenberger den Oberösterreicher.
Zudem sei er ein Mann, der die Härte mitbringt, um gewisse Dinge durchzuziehen. Auch Paul Gludovatz, der Coach des zweiten oberösterreichischen Oberhausclubs, der SV Ried, setzt große Hoffnungen in Windtner, den er schon lange kennt. "Er spricht nicht nur, sondern setzt es auch um. Er ist voll motiviert und wird einiges bewegen", ist sich der Ried-Coach, der lange Jahre selbst beim ÖFB gearbeitet hat, sicher.
"Er muss jetzt Zeichen setzen"
Kärntens Chefcoach Frenkie Schinkels fordert von dem neuen starken Mann auf der ÖFB-Kommandobrücke vor allem positive Veränderungen. "Wir ändern in Österreich viel, aber alles falsch", merkte der gebürtige Niederländer an. Wichtig sei es in die Nachwuchsarbeit zu investieren und die Kreativität der Spieler zu forcieren. Windtner sei ein Mann, der polarisiert. "Das ist gut. Er muss jetzt Zeichen setzen", meinte Schinkels.
Kapfenbergs Trainer Werner Gregoritsch beschreibt Windtner als "agilen, absolut fähigen Mann, der auf gute Arbeit, gute Planung und ein Konzept Wert legt". Was er mache habe Hand und Fuß. "Das habe ich schon beim Challenge Projekt des ÖFB gesehen", wies der Trainer des Bundesliga-Aufsteigers hin.
"Er kann vielleicht Türen öffnen"
Auch Altachs Coach Georg Zellhofer ist von den Qualitäten des 58-jährigen Vorstands-Vorsitzenden der Energie AG überzeugt. "Er ist ein Mann, der aus der Wirtschaft kommt und ein großes Unternehmen mit viel Erfolg führt. Er kann vielleicht Türen öffnen", meinte der Ex-Trainer von Rapid und Austria. "Er sollte die Chance bekommen, seine Ideen und Konzepte umzusetzen", fügte der 48-Jährige hinzu.
Während Austrias-Coach Karl Daxbacher Windtner für eine gute Wahl hält, glaubt Mattersburgs Trainer Franz Lederer, dass unter dem neuen ÖFB-Boss ein anderer Wind wehen wird. "Ich kenne ihn nicht, glaube aber, dass er ein Macher ist", sagte der Coach der Burgenländer. Aufgrund mangelnder Kenntnisse ("Ich kenne ihn und die ÖFB-Strukturen zu wenig") wollte sich Salzburgs Coach Co Adriaanse nicht näher äußern. Auch Rapids Peter Pacult und Franco Foda von Sturm Graz gaben zum Thema Windtner keine Stellungnahmen ab.
(apa/red)
