Transferrezepte für den Abstiegskampf:
7 Neue kämpfen mit Altach um Klassenerhalt
- Mattersburg setzt mit nur 2 Zugängen auf Kontinuität
- Auch Kapfenberg muss nur zwei Spieler eingliedern

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Altach geht mit gleich sieben neuen Spielern in die Frühjahrssaison der österreichischen Fußball-Bundesliga. Die Vorarlberger beenden gegen Ried (19.30 Uhr) die Winterpause. Im Gegensatz zum Schlusslicht setzen die beiden anderen Abstiegskandidaten Mattersburg und Kapfenberg, die jeweils nur zwei Kicker holten, auf Kontinuität.
"Es ist immer am besten, wenn ich keinen holen muss, je weniger Spieler eingegliedert werden müssen, umso besser ist es. Aber wir waren zum Handeln gezwungen, so hat es nicht weitergehen können", sagte Altach-Coach Zellhofer. Bei den Vorarlbergern wurde mit Goalie-Routinier Josef Schicklgruber, den beiden Tschechen Tomas Jun und Petr Vorisek sowie Markus Kiesenebner, Ousman Sonko Pa, Srdjan Radonjic und Olubayo Ademfemi frisches Blut in die Mannschaft gebracht. Dafür wurden aber auch sieben Kicker, allen voran der Brasilianer Ailton, abgegeben. "Aufgrund der Umstrukturierung haben wir noch keine eingespielte Mannschaft. Das ist sicher ein Nachteil für uns", sagte Zellhofer.
Mattersburg hat in der Übertrittszeit lediglich einen Legionärstausch vorgenommen, die beiden Slowaken Robert Ujcik und Stanislav Velicky ersetzten die Ungarn Csizmadia und Kovrig. "Wenn wir uns die vielen neuen Spieler bei Altach anschauen, kann man nur sagen, dass es eine große Herausforderung für uns ist zu zeigen, dass unser Weg der Richtige ist", brachte es Mattersburg-Trainer Franz Lederer auf den Punkt.
Deutlich gelassener konnte Kapfenberg-Coach Gregoritsch nach einem für den Aufsteiger zufriedenstellenden Herbstdurchgang in der Vorbereitung arbeiten. Der 50-Jährige musste nur das von Leoben gekommene Offensiv-Duo Srdjan Pavlov und Deni Alar integrieren. Pavlov stellte mit sieben Toren in vier Vorbereitungsspielen bereits seine Torgefährlichkeit unter Beweis.
(apa/red)
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