Landertinger strotzt vor Selbstvertrauen:
Große Erwartungen für Wochenendbewerbe
- "Alles ist möglich. Die Strecke hier taugt mir total"
- Staffel-Aufstellung erst nach Massenstart-Rennen
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Dem WM-Start von Österreichs Biathlon-Jungstar Dominik Landertinger in Massenstart und Staffel am Wochenende in Pyeongchang steht nichts mehr im Wege. Zwei Tage nachdem er am Dienstag im Einzelbewerb trotz einer Rachenentzündung auf Rang sechs gelaufen war, befand sich der 20-Jährige wieder im Vollbesitz seiner Kräfte. "Es ist kein Problem mehr. Ich bin in einer sehr guten Form", versicherte Landertinger.
Damit zählt Landertinger auch im Massenstart zu den ernsthaften Medaillenkandidaten. Im letzten Weltcup-Rennen vor der WM in Antholz war der Tiroler nur 0,2 Sekunden hinter dem Deutschen Christoph Stephan auf Platz zwei gelandet. "Es ist sicher alles möglich. Die Strecke hier taugt mir total", erklärte Landertinger. "Sie ist ziemlich anspruchsvoll und das kommt mir entgegen."
Landertinger will nichts dem Zufall überlassen - selbst den Zielsprint hat er sich genau angesehen, um dort nicht eine mögliche WM-Medaille liegenzulassen. Einen Spitzenplatz traut sein Trainer Reinhard Gösweiner am Samstag allen vier ÖSV-Teilnehmern zu - neben Landertinger auch dem im Spezial-Weltcup führenden Christoph Sumann, Daniel Mesotitsch und Simon Eder. Letzterer hat seine leichten Magen-Darm-Probleme überwunden.
"Viermal schießen - das ist sicher kein Nachteil für mich", meinte Eder, der schnellste und gleichzeitig einer der sichersten Schützen im Feld. Die Aufstellung für die abschließende Staffel, in der Österreich anhand der bisherigen Saisonergebnisse zu den Mitfavoriten zählt, wollen die ÖSV-Trainer erst nach dem Massenstart bekanntgeben. Eder gilt als vierter Starter neben Mesotitsch, Landertinger und Sumann gegenüber Fritz Pinter als Favorit.
(apa/red)
