Clinton besucht heute das Reich der Mitte: China als Abschlussstation ihrer Asienreise
- Künftig mehr Fokus auf Sicherheitsfragen und Klima
- US-Außenministerin trifft Staatspräsident Hu Jintao

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US-Außenministerin Hillary Clinton ist zum Abschluss ihrer einwöchigen Asien-Reise in Peking zu Gesprächen mit der chinesischen Führung eingetroffen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Weltwirtschaftskrise und chinesische Sorgen über Protektionismus in den USA sowie der Atomkonflikt mit Nordkorea. Außerdem dürfte es um US-Waffenverkäufe an Taiwan, den Kampf gegen den Klimawandel und die Menschenrechte in China gehen. Ihr erster Besuch als Außenministerin in Peking soll nach Angaben von Clinton dazu dienen, den Weg für eine breite und tragfähige Kooperation zwischen beiden Ländern zu ebnen.
Der zweitägige Besuch in Peking gilt als wichtigste Station der Asien-Reise der Außenministerin, die aus Südkorea kam und zuvor Indonesien und Japan besucht hatte. Chinesische Kommentatoren beschrieben das Verhältnis zu den USA als gut. Es wurde die Erwartung geäußert, dass die Beziehungen unter der neuen US-Regierung von Präsident Barack Obama weitere Fortschritte machen würden.
Die US-Außenministerin beginnt ihre Gespräche am Samstag mit ihrem Amtskollegen Yang Jiechi. Auch Regierungschef Wen Jiabao und Staats-und Parteichef Hu Jintao werden Clinton empfangen, die am Sonntag wieder in die USA zurückreist.
(apa/red)
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