Sündenregister mit Mittelwert und Varianz:
Vatikan veröffentlicht statistische Studie
- Hauptsünde der Männer ist eindeutig die Unkeuschheit
- Frauen beichten vor allem Sünden wie Stolz und Zorn

Rom lässt wieder aufhorchen. Diesmal geht es nicht um streitbare Weihbischöfe oder eigenwillige Priesterbruderschaften. Der Vatikan bechäftigt sich nun intensiver mit einem seiner Kerngeschäfte: der Beichte. Darüber hat jetzt der 95-jährige Jesuit Roberto Busa eine Studie verfasst, bei der er das Sündenregister statistisch ausgewertet hat - mit ganz klaren Ergebnissen.
Wer dem Priester im Beichtstuhl seine Sünden anvertraut, der kann sich auf das Beichtgeheimnis verlassen. Worauf man sich aber nicht verlassen kann ist, dass die Regelverstöße in findigen Studien des Vatikans auftauchen. Nun macht der Jesuit Busa von sich hören, der in einer Arbeit der Frage nachgeht, wie sich die Sünden auf Männer und Frauen verteilen, wie Ö1 berichtet. Der Priester gilt in katholischen, akademischen Kreisen als Pionier in der Andwendung von modernen Computerverfahren.
Der innovative Ansatz bringt auch ganz klare Ergebnisse: Die Hauptsünde von Frauen ist eindeutig der Stolz, gefolgt von Neid und Zorn. Erst danach folgt die Unkeuschheit. Diese hat bei den Männern hingegen einen viel größeren Stellenwert. Denn diese zählt zu den am meisten gebeichteten Männersünden.
(red)
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