"Mit so einer Partei kein Staat zu machen":
Bures warnt Burgstaller vor FPÖ-Koalition
- Landeshauptfau zieht Zusammenarbeit in Erwägung
- Im Trend-Interview warnt Bures vor Feindseligkeiten

·Gabi "kuschelt" sich in die Pole-Position
ÖVP nun angriffslustiger -
FPÖ könnte stark zulegen
·Von "mimosenhaft" bis zu "verzweifelt"
Burgstallers Rücktritts- Drohung heftig kritisiert
·Platz zwei und Gabi Burgstaller hört auf
Würde bei Wahlniederlage
einen Schlussstrich ziehen
·Salzburg-Wahl: Wen würden Sie wählen?
UMFRAGE: Fünf Parteien treten für Landtag an
·Landtagswahlen in Salzburg seit 1945
GRAFIK: Wie schnitten
die Parteien bisher ab?
·Landeshauptleute seit 1945 in Salzburg
GRAFIK: Schausberger, Lechner, Burgstaller & Co
Eine Woche vor den Salzburger Landtagswahlen warnt Infrastrukturministerin Doris Bures ihre Parteikollegin, Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, vor einer eventuellen Koalition mit der FPÖ. "Ich will mit einer Partei, die Menschen gegeneinander aufhetzt, die nur frauenfeindliche Politik macht, die nur Feindseligkeiten schürt und nie das Positive in den Mittelpunkt stellt, nichts zu tun haben", so Bures in der neuen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins "trend".
"Mit so einer Partei ist kein Staat zu machen. Ich möchte nicht mit FPÖ-Ministern eine Regierung bilden", so Bures weiter. Burgstaller hatte in den vergangenen Wochen wiederholt die Freiheitlichen nicht von eventuellen Koalitionsgesprächen ausgeschlossen. In diesem Punkt hält es Bures aber mit SPÖ-Chef Werner Faymann, der ebenfalls gegen eine derartige politische Zusammenarbeit ist.
(apa/red)
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