Sonntag, 22. Februar 2009

Koalition aus "2. und 3." in Salzburg?
Haslauer hält alle Optionen für möglich

  • ÖVP-Spitzenkandidat hofft aber weiter auf Platz 1
  • NEWS: Niederlage wäre "auch kein Beinbruch"

Der Salzburger ÖVP-Chef und Landeshauptmannstellvertreter Wilfried Haslauer hofft, im Wahlkampf-Endspurt den Abstand zur führenden SPÖ wettzumachen und stärkste Partei in Salzburg zu werden. So stark, "dass es eine Regierung ohne uns nicht geben kann."

Zu seiner persönlichen Schmerzgrenze befragt, sagt Haslauer: "Wenn ich im Gesamtgefüge des Wahlergebnisses feststellen muss, dass die Art Politik, die wir gemacht haben, beim Wähler nicht angekommen ist, dann muss es wer anderer probieren. Ist auch kein Beinbruch, so ist es im Leben."

Nach der Wahl will er zwar mit der nächststärkeren Partei reden, doch jede im Landtag vertretene Partei sei ein Gesprächspartner. Koalitionsspekulationen interessieren Haslauer vor der Wahl nicht, er will aber auch nicht ausschließen, dass der Zweitstärkste mit dem Drittstärksten eine Koalition bilden könne. Ob der Erste automatisch Landeschef werden solle, "ist derzeit kein Thema. Noch ist Wahlkampf."

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22.2.2009 12:33