"Wollen uns keiner Partei ausliefern": LH Burgstaller lässt sich alle Optionen offen
- NEWS: Bei Wahlsieg wird zuerst mit der ÖVP geredet
- Verhandlungen: "Es muss ja auch inhaltlich passen"

·Burgstaller steht voll hinter ihrem Team
Will an ihrer Regierungs- truppe weiter festhalten
·Keine Chance gegen Salzburgs "rote Gabi"
LTW: Gegner vermeiden die direkte Konfrontation
·Bei Wahl-Misserfolg tritt Schnell zurück
Salzburger FPÖ-Chef peilt
15 Prozent bei LTW an
·Platz zwei und Gabi Burgstaller hört auf
Würde bei Wahlniederlage
einen Schlussstrich ziehen
·Landeshauptleute seit 1945 in Salzburg
GRAFIK: Schausberger, Lechner, Burgstaller & Co
·Landtagswahlen in Salzburg seit 1945
GRAFIK: Wie schnitten
die Parteien bisher ab?
·Grafik: Eckdaten zum Bundesland Salzburg
KLICKEN: Ergebnisse der Landtagswahlen 2004
Die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller präzisiert zehn Tage vor der Landtagswahl ihre Koalitionspläne: Im Magazin NEWS, in dem sie sich zu Wahlkampfbeginn alle Koalitionsvarianten offen gelassen und auch Rot-Blau nicht ausgeschlossen hatte, sagt sie nun im Interview: "Wenn wir Erster werden, reden wir zuerst mit dem Zweiten - mit der Zielsetzung, eine Regierung zu bilden. Das hat Vorrang."
Doch werde sie weiterhin keine der anderen Parteien ausschließen: "Weil das einen Spielraum ermöglicht, was man mit dem Zweiten zusammenbringt. Wenn man von vornherein alle Optionen ausschließt, hat der Zweite freie Bahn. Das möchten wir nicht. Es ist leichter zu verhandeln, wenn man nicht auf Gedeih und Verderb einer Partei ausgeliefert ist." Es gehe ihr dabei nicht um Taktik, aber es erleichtere das Verhandeln: "Es muss ja auch inhaltlich passen."
Wenn es bei Koalitionsverhandlungen mit der ÖVP zu keiner Einigung komme, sei alles offen: " Das ist aber auch noch keine Ankündigung, welche Koalition es dann gibt."
Mehr dazu lesen Sie im aktuellen NEWS 08/09!
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