Sonntag, 22. Februar 2009

Polnischer Politiker verunglückt auf Piste:
Ministerpräsident Nawara liegt im Tiefschlaf

  • Mit schwerem Kopfverletzungen im LKH KLagenfurt
  • Nur wenige Wochen nach schwerem Althaus-Unfall

Der polnische Politiker Marek Nawara, Ministerpräsident der Region Krakau, der am Freitag beim Skifahren in St. Margarethen im Salzburger Lungau verunglückt ist, liegt mit schweren Schädelverletzungen im Landeskrankenhaus Klagenfurt im künstlichen Tiefschlaf. "Sein Zustand ist soweit stabil", erklärte der medizinische Direktor des LKH , Thomas Koperna.

Für eine seriöse Prognose , wie sich der Zustand Nawaras entwickeln werde, sei es noch zu früh, meinte Koperna. Grundsätzlich sehe es jedoch "eher schlecht" aus, die Ärzte hätten mit mehreren Blutungen zu kämpfen, sagte der medizinische Direktor.

Nawara war von Salzburg nach Kärnten geflogen worden, weil die Wettersituation die Landung des Rettungshubschraubers in Salzburg beeinträchtigt hätte. In Kärnten herrschten am Freitag hingegen klare Sichtverhältnisse.

Der Unfall des polnischen Politikers ereignete sich rund zwei Monate, nachdem Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus am Neujahrstag auf der steirischen Riesneralm ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten hatte. Der CDU-Politiker war mit einer 41-jährigen Slowakin zusammengeprallt, die an den Folgen des Unfalls starb.

(apa/red)

22.2.2009 11:02