Mittwoch, 18. Februar 2009

Lebenslanger "Zerstückelungsmörder"
Frodl: Kommt er nach 17 Jahren Haft frei?

  • NEWS-Exklusiv: 51-Jähriger gilt nun als "ungefährlich"
  • Hatte 1992 Kollegen Fritz Köberl brutal umgebracht

Der Fall gilt als einer der spektakulärsten der österreichischen Kriminalgeschichte: Am 21. Mai 1992 tötete Helmut Frodl, schillernde Medienfigur, ORF-Mitarbeiter ("Jolly Joker", "Okay"), Jugendidol, gemeinsam mit seinem Freund und Steuerberater Gabor P. in einer Budapester Wohnung den Wiener Filmemacher Fritz Köberl mit mehreren Kopfschüssen, die Leiche wurde danach in 17 Teile zerstückelt und in Müllcontainern entsorgt.

Im Dezember 1993 das Urteil: Beide Täter bekamen lebenslang. Jetzt, 17 Jahre nach seiner Wahnsinnstat, gilt der nunmehr 51-Jährige Frodl - als "ungefährlich", wie NEWS exklusiv in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Eine Kommission renommierter Gutachter haben den Häftling nämlich in den vergangenen Monaten ausgiebig in Hinblick darauf, ob dessen Entlassung für die Gesellschaft verantwortbar sei, untersucht - und die Seelen-Experten wären, so wird in Justizkreisen erzählt, zu der Meinung gelangt, dass eine "Rückfallsmöglichkeit" bei ihm quasi auszuschließen wäre.

Für Helmut Frodl bedeutet dies: Vermutlich schon in wenigen Wochen wird bei einer Gerichtsverhandlung über sein eventuelles Freikommen entschieden.

Gabor P., Frodls einstiger Komplize, ist übrigens bereits seit einem Jahr in Freiheit.

Mehr dazu lesen Sie im aktuellen NEWS 08/09!

18.2.2009 13:09