Schnee, Schnee und nochmals Schnee:
Lawinengefahr, Bahn- und Straßensperren
- Bundesheer bereitet sich auf etwaige Einsätze vor
- Lawinengefahr derzeit in weiten Teilen Österreichs
PLUS: Auch am Wochenende massiver Schneefall

·Lawinengefahr im Großteil Österreichs
GRAFIK: Warnstufen
nach den Bundesländern
·Jetzt wird es richtig kalt und dann feucht
Am Wochenende folgt ausgiebiger Schneefall
·Schneefall und kein Ende: Lawinengefahr!
Neuschnee hat's in sich: Lawinendienste warnen
·So wird das Wetter!
Immer top-aktuell: Die Prognosen für heute und die nächsten Tage
·Schnee & Eis machen
die Bundesländer weiß
BILDER: Der Winter hat
Österreich fest im Griff
Gebietsweise extrem hohe Lawinengefahr sowie zahlreiche dadurch oder durch die heftigen Schneefälle bedingte Straßensperren bestimmten heute, Mittwoch, die Situation in weiten Teilen Österreichs. Wegen der starken Schneefälle und der hohen Lawinengefahr bereitet sich das Bundesheer auf etwaige Einsätze im Süden und Westen des Landes vor. Positives gab es im Tagesverlauf aus dem Ländle zu berichten: In Sachen Verkehr kehrte langsam wieder der Normalzustand ein.
Die renommierten Vorarlberger Skiorte Lech, Zürs und Stuben am Arlberg sind wieder auf dem Straßenweg erreichbar. Die Sperre der Arlberg-Straße bis zur Kreuzung Alpe Rauz sowie der Lechtal-Straße zwischen der Alpe Rauz und Lech konnte aufgehoben werden, so der Bürgermeister von Lech. Die Arlbergbahn-Strecke ist laut ÖBB um 11.30 Uhr wieder freigegeben worden. Kleinere betriebliche Verzögerungen gebe es derzeit weiter. Die Schienenverbindung zwischen Vorarlberg und Tirol war seit Dienstagabend wegen Lawinengefahr gesperrt gewesen.
Gesperrt sind in Salzburg wegen Lawinengefahr die Gerlos-Straße und die Katschberg-Straße zwischen Tweng und Obertauern. Kettenpflicht gibt es zahlreichen höhergelegenen Straßen.
Bis zu 60 cm Neuschnee
In Tirol ist auch die Arlbergbahnstrecke und die Verbindung zwischen Scharnitz und Mittenwald gesperrt. In den vergangenen 24 Stunden gab es im Raum Arlberg/Außerfern, der Silvretta und entlang der Nordalpen 40 bis 60 Zentimeter Neuschneezuwachs, im Unterland waren es 30 bis 50 Zentimeter. Aber auch entlang des Alpenhauptkammes und im Norden Osttirols waren 30 bis 40 Zentimeter Neuschnee zu verzeichnen, weiter im Süden nahmen die Niederschlagssummen ab.
Auch in Oberösterreich herrscht weiter erhebliche Lawinengefahr. Über 1.400 Meter Höhe stufte sie der Warndienst des Landes nach wie vor als groß ein. Wegen der sehr niedrigen Temperaturen, der ergiebigen Mengen an Neuschnee und des zum Teil stürmischen Windes gehe die Gefahr nur langsam zurück. (apa/red)
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