Wohnen wird immer mehr zum teuren Spaß:
Fast 3.000 Euro pro Quadratmeter Eigentum
- Preise am Wiener Wohnungsmarkt klettern in Höhe
- Mieter müssen 12 Euro pro Quadratmeter hinblättern

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Die Preise am Wiener Wohnungsmarkt steigen langsam wieder. Im Jänner erhöhten sich die Preise für Mietwohnungen im Vergleich zum Vormonat um 2,6 Prozent und jene für Eigentumswohnungen um 1,2 Prozent. Derzeit kostet ein Quadratmeter Eigentum im Durchschnitt 2.977 Euro. Mieter müssen im Durchschnitt mit genau 12 Euro (Vormonat: 11,70 Euro) pro Quadratmeter rechnen.
Deutlich nach oben entwickelt haben sich die Preise für Eigentumswohnungen in Top-Lagen wie beispielsweise der Inneren Stadt, der Josefstadt, Währing und Döbling. Im Stadtzentrum kostet ein Quadratmeter 8.116 Euro. Im achten Bezirk liegt der Durchschnittspreis bereits bei 4.084 Euro und damit erstmals über der 4.000-Euro-Marke.
Bis zu 5.000 Euro pro Quadratmeter
Der Durchschnittspreis für die inneren Bezirke erreicht laut Immo-Barometer 3.243 Euro und liegt damit um rund 9 Prozent über dem Durchschnittswert der Bundeshauptstadt. Im 18. Bezirk legen Käufer 4.729 je Quadratmeter auf den Tisch, im 19. Bezirk sind es durchschnittlich 5.067 Euro.
Die Preise für Mietwohnungen legten in Wieden stark zu. Hier kostet ein Quadratmeter im Schnitt 14,62 Euro. Bei den inneren Bezirken ist der vierte Bezirk der zweitteuerste. Innerhalb des Gürtels sind im Durchschnitt 13,19 Euro je Quadratmeter zu bezahlen - um 10 Prozent mehr als der Wiener Durchschnittswert. Auch die günstigen Bezirke Simmering und Favoriten verzeichneten im Jänner eine Preissteigerung.
Miete oder Eigentum?
Derzeit würden die Makler "prinzipiell eine starke Nachfrage" nach Eigentumswohnungen verzeichnen. Die tatsächlichen Verkäufe werden allerdings immer langwieriger, da bei Fremdfinanzierung "deutlich stärker" geprüft und mehr Eigenmittel und Sicherheiten gefordert werden.
Letztlich schwenkten daher auch immer mehr Wohnungssuchende auf eine Mietwohnung um. Um Leerstände zu vermeiden, seien die Eigentümer zunehmend dazu bereit, bei der Miete Verhandlungsbereitschaft zu zeigen. Dafür werde im Gegenzug auch die Bonität des Mieters "stärker überprüft", sagt der Makler Harald Brun von Krefina Immobilien. (apa/red)
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