Donnerstag, 12. Februar 2009

Österreicher bringen zu viel auf die Waage: Die Hälfte hat 2008 ordentlich zugenommen

  • Nicht auf die leichte Schulter nehmen: 5,5 Kilo mehr
  • 50 Prozent nicht bis gar nicht mit Gewicht zurfrieden

Rund 42 Prozent der Österreicher haben im Jahr 2008 an Gewicht zugelegt, und zwar gar nicht einmal so wenig. Durchschnittlich 5,5 Kilogramm zeigt die Waage mehr als im Vorjahr an, , wie das Gewichtsbarometer von Johnson Johnson Medical zeigt. Das ergibt zusammengerechnet über 19.000 Tonnen an Mehrgewicht.

Bei einem Drittel der Befragten, die im Vorjahr zugenommen haben, sind es sogar zwischen fünf und zehn Kilo, die sie heuer mehr wiegen. Damit wiegt der Durchschnittsösterreicher aktuell rund 76 Kilogramm,. Bei einer durchschnittlichen Körpergröße von knapp 173 Zentimetern ergibt das einen Body Mass Index (BMI) von knapp über 25, wo bereits von Übergewicht gesprochen wird.

Am ehesten zugenommen haben im Vorjahr die 50- bis 60-Jährigen bzw. jene, die bereits davor einen Body Mass Index von über 25 bzw. sogar 30 hatten, sprich übergewichtig oder sogar krankhaft fettleibig (adipös) waren. Bei letzterer Gruppe hat mehr als jeder Zweite weiter zugelegt, und zwar durchschnittlich 6,7 Kilogramm.

Unzufrieden mit dem Gewicht
Allerdings bedeuten diese Ergebnissen nicht, dass Österreich insgesamt immer dicker wird - diese Schlussfolgerung wäre falsch. Denn auch wenn die Bevölkerung tendenziell eher zu- denn abgenommen hat, rund 20 Prozent bringen laut Befragung heuer weniger auf die Waage als noch vor zwölf Monaten. Und zwar durchschnittlich 9,5 Kilogramm - also eine stolze Summe. Und immerhin knapp 37 Prozent haben ihr Gewicht zumindest halten können.

Fragt man nun danach, inwieweit Herr und Frau Österreicher mit ihren Kilos zufrieden sind, ergibt sich - nach Schulnotensystem - ein relativ schlechter Mittelwert von 3,2. So meint mehr als die Hälfte der Befragten, dass sie mit ihrem Gewicht "eher weniger" bis "überhaupt nicht zufrieden" ist. (apa/red)

12.2.2009 09:55