56 Welpen in Plastikkisten eingepfercht: Slowake mit kuscheliger Fracht gestoppt
- Mit kleinen Hundebabys auf Südautobahn gestoppt
- Tiere befinden sich in Tierheim - werden untersucht

Kein Herz für Tiere: Das hat jener Slowake, der mit einer ganzen Ladung voll Hundewelpen auf der Südautobahn gestoppt wurde, bewiesen. Die Polizei hat auf der A2 bei der Raststation Loipersdorf (Bezirk Oberwart) einen 54-jährigen Slowaken gestoppt, der 56 Hundewelpen in seinem Pkw transportierte. Die Tiere waren im Kofferraum und im Fond des Wagens in Plastikkisten gepfercht, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland. Die Weiterfahrt wurde untersagt, die Welpen wurden in ein Tierheim gebracht.
Die Welpen, die die Beamten in den Kisten fanden, sind laut Polizei zwischen drei und etwa zwölf Wochen alt. Aufgrund des geringen Alters einiger Tiere sei noch nicht sicher, ob sie auch überleben werden, hieß es. Der Zustand der Hunde sei grundsätzlich nicht schlecht. Im Transporter wurde auch Futter mitgeführt.
Tiere wurden untersucht
Die Welpen wurden von einem Amtstierarzt untersucht und in ein Tierheim nach Unterschützen gebracht. Der 54-jährige Lenker gab laut Sicherheitsdirektion an, dass er die Tiere im Auftrag einer slowakischen Zoohandlung nach Spanien transportieren sollte. Der Mann konnte weder EU-Heimtierausweise noch Transportgenehmigungen vorweisen.
Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen, erklärte der Oberwarter Bezirkshauptmann Hermann Sagmeister. Sicher sei jedoch, dass die Welpen nicht wieder in die Slowakei zurückgebracht werden.
(apa/red)
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