General Motors will jetzt noch mehr Geld: US-Staat soll zahlen - sonst droht Insolvenz
- Bisher Kredite von 13,4 Milliarden Dollar gewährt
- Werksschließungen & weiterer Stellenabbau erwartet

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Der Opel-Mutterkonzern General Motors will die US-Regierung um weitere Milliarden bitten. Fließe kein Geld vom Staat, drohe dem größten US-Autobauer trotz bisher gewährter Kredite von 13,4 Milliarden Dollar die Insolvenz, so das "Wall Street Journal". Das US-Finanzministerium schätze, dass GM fünf Milliarden Dollar mehr brauche, um das erste Quartal zu überstehen.
GM und der Konkurrent Chrysler, die Ende vergangenen Jahres staatliche Kredite von insgesamt mehr als 17 Milliarden Dollar angenommen haben, müssen ein ausführliches Sanierungskonzept vorlegen. Die Regierung will dann entscheiden, ob sie weitere Unterstützung gewährt. Von den Plänen werden weitere Werksschließungen und massiver Stellenabbau erwartet. Allerdings sei unsicher, ob GM das Konzept rechtzeitig vorlegen kann, da noch Verhandlungen mit Gewerkschaften und Investoren liefen, berichtete die Zeitung. Chrysler ging in den vergangenen Wochen eine Allianz mit Fiat ein und will dem Vernehmen nach um weitere drei Milliarden Dollar bitten.
Der GM-Konzern, der lange Zeit strikt ein Insolvenzverfahren abgelehnt hatte, ziehe diese Option nun immer stärker in Erwägung, hieß es im "Wall Street Journal". GM-Chef Rick Wagoner hatte stets gewarnt, Autofahrer würden keine Fahrzeuge eines insolventen Unternehmens kaufen und somit würde ein solcher Schritt das Ende für den Autobauer bedeuten. Die US-Regierung befürchtet, ein Aus eines großen Autoherstellers könnte mehrere hunderttausend Arbeitsplätze vernichten, weil auch Zulieferer getroffen wären.
(apa/red)
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