AUA fliegt aus Wien seltener Bundesländer an: Flugkapazität um ein Zehntel reduziert
- Pro Flughafen täglich ein bis zwei Flüge weniger
- Proteste aus Wirtschaft & Politik der Länder wird laut
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Sparpaket-Beschluss für Fluglinie blieb vorerst aus
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Sonst droht Insolvenz der
österreichischen Airline
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Tochter Sky Gourmet kündigt 170 Mitarbeiter

Die verlustbeladene Austrian Airlines (AUA) muss in der jetzigen Krise ihre Flugkapazitäten konzernweit um ein Zehntel ausdünnen. Betroffen sind auch die Flüge in die Bundesländer, bei den Verbindungen in die Landeshauptstadt-Destinationen Innsbruck, Salzburg, Linz, Graz und Klagenfurt setzt die AUA den Sparstift an. In den Ländern gab es Proteste aus Wirtschaft und Politik.
Pro Flughafen gibt es täglich ein bis zwei Flüge weniger. Bereits am Montag hatten in Klagenfurt und Graz nach der Ankündigung, dass diese Landeshauptstädte ab März weniger oft am Tag angeflogen werden, Regionalpolitiker und lokale Flughafenmanager ihrer Empörung Luft gemacht.
Aus der Wirtschaft wurden Standortbedenken geäußert, in Kärnten passte die Causa ins beginnende Wahlkampffinale mit Attacken "gegen Wien". Die AUA selber argumentierte am Dienstag, dass nachfragebedingt nur besonders schwach ausgelastete Einzelstrecken ausgedünnt würden. (apa/red)
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