Desolate AUA hat mit Malanik und Bierwirth neue Chefs: Sparpaket-Beschluss blieb aus
- Es wird weiterverhandelt: 'Wollen keine Zeit verlieren'
- Michaelis stellte sich in Sitzung kritischen Fragen
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Tochter Sky Gourmet kündigt 170 Mitarbeiter

Nach fast sechs Stunden Beratungen größtenteils zum AUA-Sparpaket war der erste Teil der Aufsichtsratssitzung der Airline beendet. Während der Aufsichtsrat in seiner Sondersitzung wie geplant Peter Malanik und Andreas Bierwirth als gleichberechtigte Vorstände zum neuen Führungsduo nach dem Rücktritt von Alfred Ötsch bestellt hat, blieb ein Beschluss zum Sparpaket ebenso erwartungsgemäß aus.
Es wird weiterverhandelt, auch diese Woche, teilte AUA-Sprecherin Livia Dandrea mit. "Wir wollen ja keine Zeit verlieren". Es stehen noch Ausschuss-Sitzungen am Programm.
AUA-Aufsichtsratspräsident Peter Michaelis, der sich kritischen Fragen von Betriebsräten im Aufsichtsrat zu stellen hatte und der seit Tagen Rücktrittsaufforderungen seiner Kritiker abwehrt, gab sich in einem Kommunique zuversichtlich, dass bei der AUA alles gut geht: "Ich bin überzeugt, dass Dr. Bierwirth und Dr. Malanik die schwierigen Herausforderungen im heurigen Krisenjahr erfolgreich meistern und auch die mittelfristige Ergebnisverbesserung für Austrian Airlines erreichen werden, um eine gute Zukunft für die heimische Airline sicherzustellen."
(apa/red)
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