Für Exoten beginnt die Ski-WM erst jetzt:
Trainer über Umsetzung der Quali erbost
- Brasilianer, Iraner & Co. müssen in RTL-Qualifikation
- Rittern dabei um 25 Startplätze für WM-Hauptrennen

·Herren-Quartett für WM-RTL steht fest
Romed Baumann muss heimfahren: "Bin sauer"
·Abwarten und Wein trinken als ÖSV-Motto?
Keine Trainerdiskussion trotz Krise. UMFRAGE!
·ÖSV: Neues "Power Team" im Entstehen
Verbands-Bosse bleiben trotz Flaute optimistisch
·"Jeder macht Fehler,
auch der Cheftrainer"
Herren-Chef Toni Giger
nimmt zu Kritik Stellung
Am Donnerstag starten die Ski-Exoten in die WM in Val d'Isere. Zum zweiten Mal nach 2007 findet bei den Herren für die technischen Disziplinen Riesentorlauf (heute) und Slalom (Samstag) eine sogenannte Qualifikationen statt, in der Skifahrer aus Südafrika, Kolumbien, Indien, dem Iran oder Brasilien um jeweils 25 Startplätze für die WM-Hauptrennen rittern werden.
Die Kleinen der Ski-Welt fühlen sich jedoch vom internationalen Skiverband FIS immer mehr in den Hintergrund gedrängt und erwogen sogar einen großen Protestmarsch durch den WM-Ort. Organisiert wird der Widerstand gegen die FIS einmal mehr vom senegalesischen Ski-Verbandspräsidenten Lamine Gueye, der bereits vor zwei Jahren in Aare auf das nahende Ende der Exoten verwiesen hatte.
Auch Brasiliens Ski-Cheftrainer Lorenzo Longhi, der bei den Herren seinen Adoptivsohn Jhonatan Longhi und bei den Damen Maya Harrisson ins WM-Rennen schickt, berichtete über Missstände seitens der FIS.
Zu wenig Plätze für Hauptbewerb
"Dass es die Qualifikation gibt, halte ich für sinnvoll. Aber die Umsetzung ist vollkommen missglückt", meinte Longhi. Den Italiener im Diensten Brasiliens ärgert die Tatsache, dass sich nur die Top-25 der Quali fürs WM-Rennen (die Top-50 der Welt sind fix dabei) qualifizieren. So würden bei den Herren lediglich 75 Teilnehmer starten dürfen, bei den Damen, bei denen es keine Quali gibt, hingegen deutlich mehr. "Warum? Das ist doch unfair und verrückt", so Longhi, der sich ein Teilnehmerfeld von 100 Mann wünschen würde.
Noch viel wütender wird der Chef der Ski-"Selecao" wenn er an die FIS-Regel denkt, dass in der Quali - so wie bei einem Weltcup-Rennen - nur die Top-30 des ersten Durchgangs im zweiten Lauf starten dürfen. "Das ist kein Weltcup, das ist eine WM. Das ist ein großer Fehler der FIS und überhaupt nicht im Sinne des Sports. Dadurch werden die kleinen Nationen vertrieben."
Dis FIS hat ab Aare 2007 die Qualifikation eingeführt, um WM-Rennen mit 150 oder mehr Läufern zu verhindern. Gefahren wird bei der Quali in Val d'Isere nicht auf der WM-Piste Bellevarde, sondern auf der OK (Oreiller Killy)-Strecke in La Daille.
(apa/red)
Bilderberg-Treffen07:04
Faymann bei GeheimtreffKanzler nimmt erneut an Konferenz der Welt-Elite aus Finanz und Politik teil
Sexy Kicker07:23
Woki mit deim PopoDen EM-Titel gibt's erst am 1. Juli. Die Wahl des heißesten Stars der EM gibt's schon jetzt
Fürst Albert & Charlene07:05
Ehe unter DruckGanz Monaco wartet auf einen Thronfolger: Ein Paar im Focus der Öffentlichkeit
