So werden sich die Länderteams matchen:
Wie der WM-Teambewerb ausgetragen wird
- Damen und Herren fahren jeweils Slalom & Super-G
- "Spaßbewerb" ist heuer mittendrin statt am Ende

·Großes Rätselraten in
Österreichs WM-Lager
Schlechtester Start in
der Nachkriegsgeschichte
·"Jeder macht Fehler,
auch der Cheftrainer"
Herren-Chef Toni Giger
nimmt zu Kritik Stellung
·Svindal 'tröstet' sich
mit Kombinations-Gold
Baumann als bester ÖSV-
Läufer nur auf Platz acht
·Raich: "Abhaken und in Zukunft schauen"
Hat in der Kombi-Abfahrt vermutlich zu viel riskiert
Der Teambewerb hat 2005 bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Bormio Weltpremiere gefeiert, Topfavorit Österreich hat sich dabei Deutschland geschlagen geben müssen. Zwei Jahre später in Aare klappte es dann mit Gold für Renate Götschl, Michaela Kirchgasser, Marlies Schild, Mario Matt, Benjamin Raich und Fritz Strobl vor Schweden und der Schweiz. Bei den bisher zwei ausgetragene Mannschaftsbewerben zum Saisonfinale setzte sich 2006 und 2007 Österreich durch, 2008 fiel der gerne als "Spaßevent" bezeichnete Bewerb wegen Schlechtwetters aus.
Damen und Herren kämpfen gemeinsam in einem Super-G (Athleten müssen mindestens 120 FIS-Punkte haben) und einem Slalom um den Gesamtsieg, gefahren werden jeweils vier Rennserien. Die besten zehn Nationen laut FIS-Ranking sind teilnahmeberechtigt, pro Nation werden pro Disziplin vier Athleten (je zwei Damen und Herren) fahren. Alle bestreiten ihren Lauf auf demselben Kurs auf der "Face de Bellevarde", das heißt, direkte Zeitvergleiche zwischen den Geschlechtern werden möglich. Eine Nation darf maximal sechs Läufer nennen, es müssen aber mindestens je zwei Damen und Herren aufgestellt werden.
Gerechnet wird in Punkten, Platz 1 ist einen Punkt wert, Platz 2 zwei Punkte, wer ausfällt oder disqualifiziert wird, ist Letztplatzierter seiner Rennserie; wer überhaupt nicht startet wird noch dahinter gereiht. Nach jedem Durchgang wird die Startreihenfolge dem aktuellen Ranking angepasst, das beste Team schickt seinen Läufer zum Schluss auf die Strecke. Die Nation mit den wenigsten Punkten auf dem Konto gewinnt, bei Gleichheit werden die Platzierungen in den Einzelläufen herangezogen.
Ander als in Bormio und Aare wird der Teambewerb in Val d'Isere nicht mehr als WM-Ausklang gefahren, sondern mittendrin, denn damit ist die Chance größer, dass sowohl die Besetzung als auch die Einstellung der Athleten passt. Die Beginnzeiten für Mittwoch in Savoyen sind 11.00 Uhr für den Super-G und 14.00 Uhr für den Slalom.
(apa/red)
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