Donnerstag, 12. Februar 2009

Bei Real Madrid ist das Geld zu Haus':
"Königliche" bleiben reichster Klub der Welt

  • Spanischer Meister schraubt Umsatz auf 365,8 Mio.
  • England stellt weiterhin finanzstärkste Liga der Welt

Auch wenn der sportliche Glanz derzeit etwas verblasst ist, hat Real Madrid den Status als "Finanz-Krösus" im Fußball erfolgreich verteidigt. Der spanische Meister scheint in der Rangliste der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft "Deloitte" weiter als Nummer eins der umsatzstärksten Vereine der Welt auf. Die Madrilenen steigerten ihre Einnahmen 2007/08 um rund vier Prozent auf 365,8 Mio. Euro. In der Saison davor waren es "nur" 351 Mio. gewesen.

Auf den Ehrenplätzen der "Deloitte-Fußball-Geldliga" folgen weiterhin Champions League-Sieger Manchester United (324,8 Mio. Euro) und der FC Barcelona (308,8). Mit 295,3 Mio. Euro schob sich der deutsche Double-Gewinner FC Bayern München vom siebenten auf den vierten Platz vor. In der Rangliste bestätigte die englische Premier League mit sieben Vereinen unter den Top 20 ihre Position als finanzstärkste Liga Europas.

Erstmals seit Einführung in der Saison 1996/97 kam mit Fenerbahce Istanbul (111,3 Mio. Euro) ein türkischer Verein unter die Top 20 (19.). Während u.a. der "Ösi"-Club Werder Bremen (Sebastian Prödl und Martin Harnik) aus diesem erlauchten Kreis fiel, fanden neben "Fener" neu noch der VfB Stuttgart (111,5/18.) und Manchester City (104,0/20.) Aufnahme.

Die neueste Studie von "Deloitte" basiert auf veröffentlichten Jahresbilanzen und weiteren verlässlichen Quellen. Die Umsätze stammen allerdings aus der Zeit vor der großen globalen Finanz- und Wirtschaftskrise.
(apa/red)

12.2.2009 15:11