US-Sondergesandter Holbrooke in Kabul: Scharfe Sicherheitsmaßnahmen getroffen
- Gespräche über Friedensbemühungen in der Region
- Kürzlich von Obama zum Sondergesandten ernannt

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Mit Sturmgewehren und Sprengstoffwesten bewaffnet haben Taliban-Kämpfer das afghanische Justizministerium und weitere Regierungsgebäude angegriffen. Bei Anschlägen und Schießereien im Zentrum von Kabul wurden mindestens 27 Menschen getötet und 55 weitere Menschen verletzt. Die Serie erfolgte kurze Zeit vor einem geplanten Besuch des US-Sondergesandten Holbrooke.
Der US-Sondergesandte für Afghanistan und Pakistan, Richard Holbrooke, ist zu Gesprächen über die Befriedung der Region in Kabul eingetroffen. Das bestätigte die US-Botschaft in der afghanischen Hauptstadt. Der Besuch des erst kürzlich von US-Präsident Barack Obama ernannten Sondergesandten fand unter verschärften Sicherheitsbedingungen statt.
Am 11. Februar hatten acht Selbstmordattentäter der islamistischen Taliban bei einer Anschlagserie auf drei Regierungsgebäude in Kabul mindestens 26 Menschen getötet. Afghanistan ist nach Pakistan die zweite Station auf Holbrookes Reise in die Region, die ihn anschließend auch nach Indien führen wird.
(apa/red)
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