Krisenssitzung tagt am Stephansplatz:
Rettungsanker für die katholische Kirche?
- Österreichs Bischöfe beraten über nächste Schritte
- Hoffnungsschimmer nach Rückzieher von Wagner

·Rücktritt: Wagner ist jetzt "innerlich frei"
Geistlicher gibt sich nach Entscheidung erleichtert
·"Volksbegehren" gegen Wagners Weihe
Pfarrer-Widerstand in OÖ auch mit Ministrantinnen
·Wagners Bestellung für Iby "unerklärlich"
Bischof: Fall Williamson für Rom eine "Blamage"
·Kirchenbeitrag - von wegen "all inclusive"
UMFRAGE: Austreten oder nicht austreten?
·Bischof Fischer entschuldigt sich
Hatte Homosexualität
als heilbar bezeichnet
·'Papst weiß, dass das nicht einfach wird...'
Küng im NEWS-Interview über die Krise der Kirche
·OÖ: Austrittswelle in katholischer Kirche
Wegen Weihbischof Wagner hohe Zahlen
Schweigsam haben sich Österreichs Diözesanbischöfe vor der Krisensitzung im Erzbischöflichen Palais in Wien gegeben. Pünktlich um 10.00 Uhr waren sämtliche geladenen Oberhäupter der Diözesen eingetroffen. Stellungnahmen an die zahlreich wartenden Journalisten gab es vorerst nicht. Erich Leitenberger, Pressesprecher der Erzdiözese Wien, kündigte allerdings für Nachmittag eine offizielle Stellungnahme an.
Kardinal Christoph Schönborn hatte die zehn Diözesanbischöfe noch angesichts der Diskussionen rund um den designierten Linzer Weihbischof Gerhard Maria Wagner zusammengetrommelt. Dieser hatte allerdings tags zuvor bereits seinen Verzicht auf das Amt angekündigt. Trotzdem haben die Bischöfe viel zu besprechen, Schönborn hatte von einer "Schadensbegrenzung" aufgrund der durch Wagner ausgelösten Krise der katholischen Kirche in Österreich gesprochen.
Wie lange die Krisensitzung der Bischofskonferenz dauern wird, stand zu Beginn noch nicht fest. Allerdings könne diese bis in den späten Nachmittag dauern, hieß es in der Erzdiözese.
(apa/red)
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