Massenknutscherei am Stephansplatz: Homosexuelle organisierten "Kiss-In"
- Erklärten keinen direkten Bezug zur Kirchenkrise
- Veranstalter: Homosexuellen-Organisation von ai

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beruft Krisengipfel ein
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'Natürlich kenne ich geheilte Homosexuelle'
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Küng im NEWS-Interview über die Krise der Kirche
Touristen hat sich in der Wiener Innenstadt ein außergewöhnliches Bild geboten: Anlässlich des Valtentinstages lud die Homosexuellen-Organisation von Amnesty International "LGBT-Rechte" (Lesbian Gay Bisexual Transgender) zu einem "Kiss-In". Ziel der "Massenküsserei" in unmittelbarer Nähe zum Stephansdom war es, ein Zeichen gegen die Diskriminierung Homosexueller zu setzen. Etwa 15 Paare beteiligten sich an der Aktion und küssten kurz nach 14.00 Uhr auf Kommando drauf los. Auf die aktuelle Kirchenkrise wurde aber nicht direkt eingegangen.
Die Aktivisten von LGBT verteilten Infomaterial an interessierte Passanten und luden sie ein, beim "Kiss-In" mitzumachen. "Liebe ist kein Verbrechen", hieß es auf einem Transparent, womit man auf Menschenrechtsverletzungen aufgrund der sexuellen Orientierung aufmerksam machen wollte, erklärte Martin Baumgartner von LGBT gegenüber der APA.
Aufregung um Weihbischof Wagner
Besondere Brisanz hatte die Veranstaltung durch die jüngsten Aussagen des zum Weihbischof in Linz ernannten Gerhard Maria Wagner, Homosexualität sei heilbar, erhalten. Bei der Veranstaltung von Amnesty International war allerdings nicht direkt auf die Aussagen österreichischer Geistlichen zur Homosexualität eingegangen worden.
(apa/red)
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