Nationalratspräsident bietet Justiz die Stirn:
Graf tritt selbst für seine Auslieferung ein
- Dann wird das Lügengebäude rasch einbrechen
- FPÖ-Politiker sieht sich als Opfer "politischer Intrigen"
Der dritte Nationalratspräsident Graf bietet der Justiz die Stirn: Er wird der fahrlässigen Krida und Untreue im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit bei dem Austrian Research Center beschuldigt. Nun erklärt er demonstrativ, dass er selbst für eine Auslieferung eintreten würde.
Dann wird das Lügengebäude rasch einbrechen, ist der FPÖ-Politiker überzeugt. Er setzt sogar eines drauf und geht in die Gegenoffensive über. Er selbst habe sogar Missstände im Forschungszentrum Seibersdorf aufgedeckt. Im Zuge seiner Tätigkeit habe er demnach falsche Bilanzierungen aufgedeckt. Hinter den Vorwürfen vermutet Graf eine politische Intrige.
Auch der Vorwurf, dass er zuviel Geld bezogen habe, will Graf keinesfalls auf sich sitzen lassen. Die insgesamt 270.000 Euro, die er nach Beendigung seiner Tätigkeit bei ARC erhalten hat, soll durch einen Vergleich zustande gekommen sein.
(red)
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