Beziehungsdrama in Oberösterreich: Selbst-
Mord nach Messer-Attacke auf Ex-Freundin
- Mühlviertler ging auf eine zweifache Mutter los
- Frau notoperiert. Mann erhängte sich nach Tat

Ein 37-jähriger Mann hat im oberösterreichischen Rainbach versucht, seine Ex-Freundin mit einem Messer zu töten. Der zehnjährige Sohn des Opfers war offenbar Zeuge der Tat. Die Frau ist nach einer Notoperation außer Lebensgefahr. Der Mann wurde wenig später erhängt auf dem Dachboden seines Hauses in Bad Leonfelden gefunden.
Das Motiv für die Tat ist unklar. Der 37-Jährige hinterließ einen Abschiedsbrief, in dem er sich entschuldigte. Einen Hinweis auf seine Beweggründe konnten die Ermittler aber nicht herauslesen. Der Mann dürfte sich heimlich einen Schlüssel zur Wohnung seiner Ex-Freundin besorgt haben und so in ihre Wohnung gelangt sein.
Zehnjähriger Sohn war Zeuge
Mit einem Messer ging er auf die schlafende Frau los. Mehrmals stach er auf sie ein. Die 34-Jährige versuchte sich zu wehren, schließlich flüchtete der Angreifer. Der zehnjährige Sohn des Opfers war zum Tatzeitpunkt im selben Zimmer wie seine Mutter. Er verständigte die Rettung. Die Frau wurde mit lebensgefahrlichen Verletzungen ins Spital gebracht und in der Nacht notoperiert. Sie ist mittlerweile außer Lebensgefahr.
Nach dem Messerstecher wurde eine Alarmfahndung eingeleitet. Da man annahm, dass er bewaffnet sei, wurde die Sondereinsatzgruppe Cobra eingeschaltet. Diese fand den Gesuchten schließlich am Dachboden seines Hauses in Bad Leonfelden. Er hatte sich erhängt. Reanimationsversuche blieben erfolglos. (apa/red)
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