Montag, 2. Februar 2009

Der schlaue belgische Schäferhund: Alles, was man über diese Rasse wissen muss

  • Malinois und Tervueren: Arbeitsweise und Charakter
  • Top als Polizeihund und im Leistungsprüfungsbereich

Bereits seit dem Mittelalter werden diese hart arbeitenden Schäferhunde Belgiens hoch geschätzt. Im Jahre 1891 katalogisierte Professor Adolphe Reul von der Belgischen Veterinärmedizinischen Universität die verschiedenen Schläge und erstellte für die einzelnen Schäferhundetypen eigene Rassestandards. Im Typ befand er sie alle bemerkenswert ähnlich. Hauptunterschiede lagen in Farbe, Länge und Struktur des Felles.

Der Malinois stammt aus dem Gebiet Malines, daher auch sein Name.

Auch der Tervueren stammt aus der Gegend von Tervueren. Über die Kriegsjahre waren sie nahezu ausgestorben.

Aussehen
Der Malinois mit seinem schwarz durchsetzten falben Fell ist ein Schäferhund „par excellence“!

Das Fell des Tervueren ist falbfarben mit schwarzen Haarspitzen.

Die Qualitäten des belgischen Schäfers haben sich aber längst über die ursprüngliche Aufgabe, dem Hüten der Herde, weiterentwickelt. Heutzutage findet man sie als Polizei- und Militäreinsatzhunde ausgebildet, im Rettungsdienst oder als Schutzhunde und in der Unterordnung.

Arbeitsweise
Der Malinois gewinnt als Polizeihund immer mehr Anerkennung. Seit den 50iger Jahren macht sich der Tervueren sowohl bei Ausstellungen als auch im Leistungsprüfungsbereich einen Namen.

Charakter
Belgische Schäferhunde sind im Allgemeinen agil und vielseitig. Sie sind Arbeitshunde, die es lieben, unabhängig jeglicher Witterung, draussen zu sein.

(Isabel Finsterwalder)

2.2.2009 11:07