Sonntag, 8. Februar 2009

Tiroler Kristallwelten krachen vor sich hin:
Swarovski baut weitere 150 Mitarbeiter ab

  • Betroffene können sich via Arbeitsstiftung fortbilden
  • Produktion wird nach Tschechien & China verlagert

Das Tiroler Kristallunternehmen Swarovski baut weitere Mitarbeiter ab. Wie bekannt wurde sind 150 Personen am Hauptsitz in Wattens betroffen. Die Auftragslage sei heuer deutlich schlechter als noch im Vorjahr, meldete "ORF Radio Tirol". Im vergangenen Jahr verloren bereits 750 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz bei Swarovski. Zudem wurden weitere 200 freigewordene Stellen nicht mehr nachbesetzt.

Der neuerliche Personalabbau sei mit dem Betriebsrat abgestimmt, hieß es. Die Mitarbeiter in Wattens seien bereits informiert. Alle notwendigen Maßnahmen sollen so sozial verträglich wie möglich umgesetzt werden. Die betroffenen Beschäftigten könnten sich im Rahmen einer Arbeitsstiftung weiterbilden.

Dass Teile der Produktion nach Tschechien oder China verlagert werden, sei bereits entschieden. Unklar sei, welche Teile und vor allem wie viele Mitarbeiter davon betroffen sind. (apa/red)

8.2.2009 16:09