Am Treibstoffmarkt herrscht unsere "alte Ordnung": Diesel wieder billiger als Benzin
- ÖAMTC: Kein Zusammenhang von Öl- & Spritpreisen
- ARBÖ: "Die Spritpreise müssen schleunigst herunter"

·Rekordgewinne bei
größten Ölkonzernen
Exxon Mobil und Chevron
verdienten wie nie zuvor
Fast ein Jahr lang mussten Dieselfahrer darauf warten, nun ist es soweit: Am Treibstoffmarkt herrscht wieder die alte Ordnung, Diesel kostet österreichweit im Durchschnitt erstmals seit 21. März 2008 weniger als Benzin, meldete der ARBÖ. Trotzdem sei Diesel wie auch Benzin immer noch zu teuer, sind sich ARBÖ und ÖAMTC einig. Die Rede ist von einer Preisdifferenz zum Weltmarkt von bis zu 8 Cent je Liter.
"Egal woran man die heimischen Treibstoffpreis misst, am Rotterdamer Markt oder an den Ölnotierungen, das Ergebnis ist dasselbe: die Spritpreise müssen schleunigst herunter", betonte ARBÖ-Sprecherin Lydia Ninz. ÖAMTC-Expertin Elisabeth Brandau kritisierte: "Wieder einmal fehlt jeglicher Zusammenhang zwischen Öl-und Spritpreisentwicklung." Die Mineralölindustrie hatte in der Vergangenheit immer betont, dass Weltmarkt- und Zapfsäulenpreise nicht 1:1 vergleichbar seien. (apa/red)

