Maier ist vor Super-G gehörig verschnupft: Nimmt die Verkühlung allerdings mit Ironie
- "Wie erwartet genau zur richtigen Zeit eingetroffen"
- Erkrankung bedeutet bitteren Rückschlag für Maier

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ÖSV-Superstar Hermann Maier geht gehandicapt in die alpine Ski-WM in Val d'Isere, den Salzburger plagt vor dem heutigen Auftakt-Super-G (11.00 Uhr/live auf news.at) eine Verkühlung. "Die Verkühlung ist wie erwartet genau zur richtigen Zeit eingetroffen. Das freut mich natürlich sehr", berichtete der 36-Jährige verschnupft und mit einer gehörigen Portion Ironie.
Aufgrund des Handicaps hat Maier auf das Super-G-Training am Montag in Saalbach verzichtet, dort haben die ÖSV-Trainer auf dem Zwölferkogel versucht, für Michael Walchhofer und Co. den technisch sehr anspruchsvollen Super-G-Hang zu simulieren.
Bitterer Rückschlag
Für den aktuellen Leader im Super-G-Weltcup bedeutete die Erkrankung einen bitteren Rückschlag, denn zuletzt hatte Maiers Formkurve auch in der Abfahrt steil nach oben gezeigt. "Der Formaufbau Richtung WM hätte genau gepasst, zuletzt in Garmisch hat es perfekt gepasst", ärgerte sich Maier, der im zweiten Abfahrtstraining von Garmisch Bestzeit markiert hatte.
"Aber es hilft nichts. Ich muss eine Auszeit nehmen, das in den Griff kriegen und schauen, dass ich ordentlich Luft kriege. Die Seehöhe macht es zudem nicht leichter", meinte der Doppel-Olympiasieger 1998 und Doppel-Weltmeister 1999, der der Verkühlung aufgrund des strengen Dopingregulativs medizinisch nur sehr schlecht entgegenwirken kann. "Das ist sehr schwer zu behandeln." Doch Maier versprach: "Ich werde ganz sicher alles probieren, dass es funktioniert."
(apa/red)
