Happy-End für das Theater um Arschawin:
Russischer Starspieler wechselt zu Arsenal
- Kolportierte Ablösesumme beträgt 16,6 Millionen
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Der Wechsel des russischen Fußball-Teamspielers Andrej Arschawin von UEFA-Cup-Sieger Zenit St. Petersburg zu Arsenal ist perfekt. Der 27-jährige Mittelfeldspieler unterzeichnete beim Tabellenfünften der englischen Premier League einen Langzeitvertrag, wie die Londoner auf ihrer Vereinshomepage verlautbarten. Über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart. Britischen Medienberichten zufolge soll der Offensivspieler einen Dreieinhalbjahresvertrag unterschrieben haben und die Ablösesumme 15 Millionen Pfund (16,6 Mio. Euro) betragen.
Wir sind sehr erfreut, ihn verpflichtet zu haben, er ist ein Spieler, den ich mir schon lange gewünscht habe", sagte Arsenal-Coach Arsene Wenger. Durch seine Beweglichkeit sei der 41-fache russische Teamspieler (15 Tore) auf vielen Positionen einsetzbar. "Er bringt eine große Qualität in unsere Mannschaft", lobte Wenger seinen neuen Star. Arschawin selbst war über den Last-Minute-Wechsel sehr happy. "Arsenal ist einer der besten Clubs in der Welt, mit zahlreichen fantastischen jungen Spielern und einem großartigen Trainer. Ich freue mich schon darauf, die Fans glücklich zu machen und mit Arsenal Titel zu gewinnen", sagte Russlands Fußballer des Jahres 2006.
Die Londoner können allerdings in der Champions League nicht auf Arschawin bauen, da der russische Offensivspieler in der laufenden Saison schon mit Zenit in der Meisterliga gespielt hat. Der 1,72 m große Spielgestalter, der bei der EURO 2008 ins "Team des Turniers" gewählt wurde, hat für Zenit in 232 Spielen 51 Tore erzielt und den Club auch in der Vorsaison zum UEFA-Cup-Sieg geführt. Arschawin, dessen Wochengehalt britische Medien auf 70.000 bis 90.000 Pfund taxierten, erhält bei Arsenal das Trikot mit der Nummer 23.
Medizinischer Test bereits absolviert
Arschawin war schon am Sonntag mit einem Privatjet nach London geflogen und hatte am Montagmorgen einen medizinischen Test auf Arsenals Trainingsgelände in Colney absolviert, während die britische Hauptstadt vom Schneechaos lahmgelegt war. Danach drohte der Transfer aber an Differenzen über die Höhe der Ablösesumme und über die Teilrückzahlung einer Treueprämie in Höhe von fünf Millionen Euro zu scheitern, die Arschawin 2006 bei Vertragsunterzeichnung mit Zenit kassiert hatte. Da die Vereinbarung erst nach dem offiziellen Transferschluss abgeschlossen wurde, mussten die Londoner noch auf die Bestätigung der Premier League warten, die nun eintraf.
(apa/red)
